Isabelle Adjani
* 27. Juni 1955 in Paris, Frankreich als Isabelle Yasmine Adjani • Schauspielerin • Biographie • Oscars • Filmografie • Adresse: c/o Presse Isabelle Adjani, B.P. No. 475-07, F-75327 Paris, Frankreich •
Isabelle Adjani Biographie Isabelle Adjani kommt 1955 zur Welt, ihr Vater ist algerischer, ihre Mutter deutscher Herkunft. Schon als Kind träumt sie von einer klassischen Bühnenkarriere. Mit 14 wird sie auf dem Schulhof entdeckt und spielt ihre erste Filmrolle. Ohne die übliche Ausbildung wird sie nach nur zwei Filmen in die Comedie-Francaise aufgenommen. Als Moliere-Heldin feiert sie auf der Bühne Triumphe. Schon als Teenie bekommt sie auch erste Hauptrollen beim Film. Nach zwei Jahren auf der Bühne lehnt sie das Angebot eines 20-Jahres-Vertrages ab und verläßt die Comedie, um sich unabhängig weiterzuentwickeln.

Der Starruhm kommt mit ihrem psychologischen Filmporträt der Tochter von Victor Hugo: Die Geschichte der Adele H. schreibt Regisseur Franvcois Truffaut ihr auf den Leib. Sie wird für den Oscar nominiert und gewinnt den New York Critics Award als Beste Darstellerin.

Von nun an wählt sie ihre Rollen sehr sorgfältig aus, sucht immer wieder künstlerische Herausforderungen, dreht in Hollywood und Deutschland und mit Spitzenregisseuren wie Roman Polanski und James Ivory. Filme wie die epochemachende Erotomanie Ein mörderischer Sommer festigen ihren Status als Superstar. Doch die Fans müssen oft Jahre auf den nächsten Adjani-Film warten. Um ihre Filmprojekte selbst besser kontrollieren zu können, gründet sie ihre eigene Produktionsfirma Lilith Films (benannt nach der rebellischen Urmutter aus biblischen Zeiten).

Viermal wird sie mit Frankreichs renommiertestem Filmpreis, dem Cesar, ausgezeichnet: für Possession, Ein mörderischer Sommer, Camille Claudel und Die Bartholomäusnacht. Die französischen Filmprofis wählen sie zur "Besten Schauspielerin der 80er Jahre". Den Preis als Beste Darstellerin in Cannes bekommt sie 1982 für Possession und Quartett. Für Die Bartholomäusnacht gewinnt sie 1994 den Spezialpreis der Cannes-Jury. Den Silbernen Bären von Berlin und eine zweite Oscar-Nominierung erhält sie für Camille Claudel.


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Dirk Jasper FilmLexikon
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