Interview mit Jana Pallaske

"Elli ist ein bisschen das fünfte Rad am Wagen in dieser Gruppe."

Jana Pallaske spielt eine der Hauptrollen in dem deutschen Drama Was nützt die Liebe in Gedanken. Frage: Was hat dich am Drehbuch gereizt?

Jana Pallaske: Als ich gehört habe, dass der Film im Berlin der Zwanziger Jahre spielt, war ich Feuer und Flamme! Dann hat mir Achim das Buch gegeben und diese Geschichte war so schön und so tragisch ? da musste ich unbedingt mitmachen.

Frage: Und welche Rolle spielt Elli in diesem Gefühlsreigen?

Jana Pallaske: Elli ist ein bisschen das fünfte Rad am Wagen in dieser Gruppe. Sie ist klug, eher unscheinbar, schüchtern und ernst - vor allem was ihre Vorstellung von Liebe und Treue angeht. Auf jeden Fall hat sie davon konservativere Vorstellungen als Hilde, und deswegen verurteilt sie ihre beste Freundin auch für deren wilden Lebenswandel.

Elli blutet das Herz, wenn sie mit ansehen muss, wie Hilde mit Paul spielt und seine ganze Aufmerksamkeit für sich beansprucht ? und das, obwohl sie weiß, dass Elli in diesen Jungen echt verliebt ist! Doch irgendwann gelangt sie an den Punkt, wo sie sich traut, auszubrechen und offensiver zu werden. Denn als ihr Hildes Verhalten Paul plötzlich in die Arme spült, tut sie etwas, wovon sie nie gedacht hätte, dass sie sich das trauen würde ...

Frage: Welche Rolle hat es für dich gespielt, dass deine Figur wirklich gelebt hat, und wie hast du für deine Rolle recherchiert?

Jana Pallaske: Man muss selbst herausfinden, wie man diese Figuren mit Leben füllt.

Frage: Wie war es, mit Achim von Borries zu arbeiten?

Jana Pallaske: Ich fand die Arbeit mit ihm wunderbar. Achim ist echt cool und man kann mit ihm immer über alles reden. Filme machen ist auf jeden Fall seine Bestimmung! Ich freue mich schon darauf, was er noch alles so für Geschichten zum Leben erwecken wird in seinem Leben. Mit ihm arbeiten? Jederzeit wieder!

Jana Pallaske
Filmplakat

Dirk Jasper FilmLexikon

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