Jennifer Lopez

* 24. Juli 1970 als Jennifer Lynn Lopez in Bronx, New York, USA • Schauspielerin, Sängerin • Biografie • Interviews • Filmografie • Discografie • Fotogalerie

Biographie Geboren und aufgewachsen ist Jennifer Lopez in der New Yorker Bronx, doch sie bezeichnet sich von ihrer Herkunft her lieber als Puertoricanerin.

Jennifer Lopez begann ihre Showbusiness-Karriere als Musical-Tänzerin. Nach Auftritten in Oklahoma und Jesus Christ Superstar trat sie mit dem Choreografen und Sänger Hinton Battle in Synchronicity in Japan auf und ging danach mit der Show The Golden Musicals Of Broadway auf Europa-Tournee.

Jennifer Lopez nahm 1990 ihr Schauspielstudium auf und gewann 1991 ein nationales Casting für die begehrte Rolle eines Fly Girl (Tanzmädchen) bei der überaus beliebten Comedy-Show In Living Color von Fox. Zwei Staffeln bleib sie bei der Sitcom, ehe sie ihre erste größere Rolle in dem CBS-Mehrteiler Second Chance an der Seite von Connie Selleca und Megan Fallows bekam.

Second Chance wurde zwar nach der ersten Staffel abgesetzt, doch Jennifer Lopez war so beliebt, dass man ihre Rolle für die Serie Hotel Malibu einfach übernahm. Zuletzt sah man sie mehrmals als Supermarkt-Verkäuferin in der TV-Serie South Central, damit konnte sie ihren Ruhm weiter ausbauen.

Nach diesen ersten Erfahrungen beim Fernsehen wurde Jennifer Lopez an der Seite von Jimmy Smits in Gregory Navas vielgepriesenem Spielfilm My Family / Mi Familia (1995) besetzt und gab damit ihr Kinodebüt. Es war ihr erster von zwei Filmen für Francis Ford Coppola, der hier als ausführender Produzent wirkte. Für ihre herausragende Leistung in der Rolle als junge Mutter Maria Sanchez wurde sie für einen 'Independent Spirit Award' nominiert.

Im Action-Thriller Money Train waren Woody Harrelson und Wesley Snipes unter der Regie von Joseph Ruben ihre Partner. Weiter ging es mit einer Hauptrolle an der Seite von Robin Williams in Francis Ford Coppolas Jack.

Danach folgte Bob Rafelsons Thriller Blood & Wine, in dem sie mit Jack Nicholson spielen konnte. Hier verkörperte Jennifer Lopez ein Kindermädchen, das in einen Juwelenraub verwickelt und Teil eines amourösen Dreiecks wird.

In USA im Kino, hier nur auf Video, folgte dann der Film Selena, der das Leben und den tragischen Tod der bekannten Tejano-Sängerin nacherzählt.

Danach drehte sie mit Oliver Stone den Film U-Turn - Kein Weg zurück, in dem Sean Penn ihr Partner ist. Jennifer Lopez spielte die Grace McKenna, die alles dafür geben würde, wenn sie ihren gewalttätigen, grausamen Mann Jake und das trostlose Kaff Superior für immer hinter sich lassen könnte.

Im Anschluss daran stand Jennifer Lopez in der Elmore-Leonard-Verfilmung Out Of Sight neben George Clooney vor der Kamera, der im Winter 1998 in die Kinos kam.

Kurz darauf konnte man Jennifer Lopez in der Hauptrolle in dem Psychothriller The Cell bewundern. Darin spielte sie eine begabte Psychotherapeutin, die eine Reise in das Bewusstsein eines im Koma liegenden Serienkillers unternehmen muss, um dessen letztes, noch lebendes Opfer zu retten. Der Film erreichte im August 2000 auf Anhieb Platz eins in den Kinocharts und spielte schließlich mehr als 60 Millionen Dollar ein.

Im Jahr 2001 beeindruckte Jennifer Lopez die Unterhaltungsbranche als erste Künstlerin, die in der selben Woche sowohl in den Kino- als auch den Plattencharts die Nummer eins war. The Wedding Planner, in dem sie neben Matthew McConaughey zu bewundern war, avancierte in den USA zu einem der erfolgreichsten Filme des Jahres.

Noch im selben Jahr war sie an der Seite von Jim Caviezel in Angel Eyes von Luis Mandoki zu sehen. Darin verkörpert sie eine Polizistin, die sich von ihrer Beziehung mit einem gewalttätigen Exfreund erholt und sich mit einem Mann anfreundet, der den Tod seiner Frau und des gemeinsamen Sohnes zu verkraften hat.

Danach sah man Jennifer Lopez in der Hitkomödie Manhattan Love Story. Weiterhin stand sie neben Richard Gere für Regisseur Peter Chelsom im Remake des japanischen Komödienerfolg Shall We Dance? vor der Kamera.

1997 wurde Jennifer Lopez von den Lesern des berühmten US-Klatschmagazins People als eine der 50 schönsten Menschen der Welt gewählt. Anfang 2002 wurde Jennifer Lopez auf der Medienmesse ShoWest zum 'ShoWest Female Star of the Year' gekürt. Darüber hinaus ernannte sie der 'National Council of La Raza', die größte lateinamerikanische Bürgerrechtsorganisation der USA, während der Verleihung der 'American Latino Media Arts Awards' für TV und Film ebenfalls zur 'Künstlerin des Jahres'.

Mit dem Musikkonzern Sony schloss Jennifer Lopez am 12. Februar 1998 einen Vertrag. Im Sommer 1999 startete Jennifer Lopez dann auch als Sängerin durch. Ihr Song If You Had My Love knallte in den USA auf Platz 1 der Charts und erobert auch Europa. Das dazugehörige Video wurde für vier 'MTV Video Music Awards' nominiert.

Im Jahr darauf gewann sie einen 'MTV Award' in den USA sowie den 'Best R&B Award' bei den 'MTV Europe Music Awards'. Das Debüt-Album von Jennifer Lopez erschien am 28. Mai 1999 und hieß On The 6, es verkaufte sich inzwischen weltweit über 10 Millionen Mal.

Bei ihrem über acht Millionen Mal verkauften und auf Platz eins der Billboard-Charts eingestiegenen Nachfolgealbum J.Lo fungierte Jennifer Lopez zudem als ausführende Produzentin. Ihre ersten drei Singles Love Don't Cost A Thing, Play und I'm Real erreichten allesamt Platz eins.

Im Jahr 2001 wurde sie als 'Beste Künstlerin' für einen 'American Music Award' nominiert. Ihr drittes Album J To Tha L-O! The Remixes stieg als erstes Remix-Album der Musikgeschichte auf Platz eins der Billboard-Charts ein und hat bislang zwei Number-1-Singles auf den Markt gebracht. Ihr selbst verfasster Titel Alive befindet sich auf dem Soundtrack von Enough.

Dann kam mit This Is Me ... Then ein weiteres Album auf den Markt, dessen Hitsingle Jenny From The Block dazu veröffentlicht wurde.

Im November 2001 konnte sich die Öffentlichkeit bei der Vorstellung der Modelinie J.Lo by Jennifer Lopez von ihrem Talent als Modedesignerin überzeugen. Im Jahr darauf kam Jennifer Lopez' Damenduft Glow in die Parfümerien.

Zu ihren Zukunftsplänen gehört das Projekt Sweetface Fashions, das sie zusammen mit einer von Andy Hilfiger und Larry Stemmerman geleiteten Investmentgruppe verfolgt. Dazu gehören Lizenzverträge über die Ausweitung der Marke J.Lo by Jennifer Lopez auf weitere Modeprodukte wie Accessoires, Brillen und Bademoden.

Auf der Wrap-Party zu Selena am 28. Oktober 1996 in San Antonio, Kalifornien, musste Jennifer Lopez eine nicht vorgesehene Liebesszene spielen, als ihr Freund Ojani Noa sich ein Mikrofon schnappte, Jennifer Lopez in die Mitte der Tanzfläche plazierte und ihr einen großen Diamant-Ring schenkte ... sie sagte "yes". Die Ehe hielt allerdings keine zwei Jahre.

Nach 17-monatiger Verbindung ging auch die wechselhafte Beziehung mit dem Rapper Puff Daddy Ende Dezember 2000 auseinander, ebenso die Ehe zu ihrem ehemaligen Tänzer Chris Judd. Derzeit lebt sie glücklich mit Schauspielkollegen Ben Affleck zusammen.

Als sie nach ihrer größten Angst gefragt wurde, antwortete sie: "Zu sterben, bevor ich alles erreicht habe, was ich mir vorgenommen habe."


Interviews
Filmografie
  • 1986: Kinofilm: Streetgirls (My Little Girl) Rolle: Myra
  • 1990: Kinofilm: Lambada - Heiß und gefährlich (Lambada). Rolle: Booker.
  • 1990: TV-Serie: (In Living Color) Rolle: Tanzmädchen
  • 1993: TV-Film: Abgestürzt im Dschungel (Nurses on the Line: The Crash of Flight 7) Rolle: Rosie Romero.
  • 1993: TV-Serie: (Second Chances). Rolle: Melinda Lopez
  • 1994: TV-Serie: (South Central). Rolle: Lucille
  • 1994: TV-Serie: (Hotel Malibu) Rolle: Melinda Lopez
  • 3. Mai 1995: Kinofilm: Meine Familie / Meine verrückte Familie (My Family / Mi Familia) Rolle: Maria Sanchez
  • 22. November 1995: Kinofilm: Money Train
  • 2. August 1996: Kinofilm: Jack
  • 6. Februar 1997: Kinofilm: Blood & Wine
  • 21. März 1997: Kinofilm: Selena
  • 11. April 1997: Kinofilm: Anaconda
  • 3. Oktober 1997: Kinofilm: U-Turn - Kein Weg zurück
  • 26. Juni 1998: Kinofilm: Out Of Sight
  • 2. Oktober 1998: Kinofilm: Antz (Stimme)
  • 18. August 2000: Kinofilm: The Cell
  • 18. Mai 2001: Kinofilm: Angel Eyes
  • 5. Juli 2001: Kinofilm: The Wedding Planner
  • 24. Mai 2002: Kinofilm: Genug
  • 1. August 2003: Kinofilm: Liebe mit Risiko - Gigli
  • 13. Dezember 2003: Kinofilm: Manhattan Love Story
  • 26. März 2004: Kinofilm: Jersey Girl
  • 15. Oktober 2004: Kinofilm: Darf ich bitten?

  • Discografie
    • 1999: Single: If You Had My Love
    • 28. Mai 1999: Album: On The 6
    • 2000: Single: Love Don't Cost A Thing
    • 2001: Album: J.Lo
    • 2001: Single: Ain't It Funny
    • 2002: Album: This Is Me ... Then
    • 2002: Single: Jenny from the block
    • 2005: Single: Get Right
    • 2005: Album: Rebirth
    Jennifer Lopez in 'Liebe mit Risiko - Gigli'

    Dirk Jasper FilmLexikon

    © 1994 - 2010 Dirk Jasper