Kelly Preston

* 13. Oktober 1962 als Kelly Kamalelehua Palzis in Honolulu, Hawaii, USA • Schauspielerin • Biographie Filmografie

Kelly Preston wurde 1962 auf Hawaii geboren. Ihr Vater arbeitete für das US-Landwirtschaftsministerium. Die Familie lebte zeitweise auch im Irak und zwei Jahre lang in Australien.
Ihre Mutter Carol ließ sich von ihrem Vater kurz nach ihrer Geburt scheiden. Sie wurde dann vom zweiten Ehemann ihrer Mutter, Peter Palzis, adoptiert und hat daher einen jüngeren Halbbruder, Christopher Palzis.

Im Alter von 16 Jahren wurde sie von einem Modefotografen entdeckt, der ihr zu ersten Auftritten in Werbespots verhalf und ihr einen Vorsprech-Termin für die Rolle der Emmeline in "Die blaue Lagune" besorgte. Kelly Preston unterlag aber Brooke Shields, für die der Film zum Karrierestart wurde.

Nach dem Highschool-Abschluss an der 'Punahou School' schrieb sich Kelly Preston an der 'University of Southern California' ein und belegte die Hauptfächer Schauspiel und Theaterwissenschaft. An der 'University of California' in Los Angeles setzte sie ihr Studium fort und entschied sich in dieser Zeit endgültig, ihr Glück als Schauspielerin zu versuchen. Nebenbei modelte sie für die Agentur Elite.

Nach ersten Gastauftritten in verschiedenen TV-Serien wie Geschichten aus der Gruft, Hawaii 5.0 und Trio mit vier Fäusten bekam Kelly Preston 1983 schließlich die Rolle einer Generalstochter in der TV-Serie For Love and Honor, mit der sie sich einem breiteren Publikum bekannt machen konnte.

Im selben Jahr holte John Carpenter sie für seinen Horrorfilm Christine vor die Kamera und 1986 besetzte John Frankenheimer sie in seiner Elmore-Leonard-Verfilmung 52 Pick Up. Komisches Talent bewies Kelly Preston dann in den romantischen Komödien Verkehrsprobleme und Crazy Love - Liebe schwarz auf weiß.

1988 hoffte sie auf einen Karrieredurchbruch an der Seite von Arnold Schwarzenegger und Danny DeVito in Ivan Reitmans Komödie Zwillinge, aber ihre Rolle war zu blass und konturlos, um echte Aufmerksamkeit zu erregen. Doch Kelly Preston ließ sich nicht unterkriegen. Sie spielte sich hartnäckig durch etliche Filme, bis sie sich 1996 mit ihrer Rolle als Avery, der ehrgeizigen und aggressiven Verlobten von Tom Cruise in Jerry Maguire - Spiel des Lebens endlich profilieren konnte.

Ein Jahr später war sie in Steve Oedekerks erfolgreicher Komödie Nix zu verlieren mit Martin Lawrence und Tim Robbins zu sehen. Ein Kassenflop wurde allerdings die darauf folgende Fantasy-Komödie Jack Frost mit Michael Keaton. Deutlich besser, was Qualität und Boxoffice angeht, war 1999 Sam Raimis Sportler-Drama Aus Liebe zum Spiel mit Kevin Costner, in dem sie Kevin Costners Freundin spielte.

Kelly Preston hat allerdings auch den zweifelhaften Ruhm, in einem der schlechtesten Filme aller Zeiten mitgespielt zu haben, nämlich dem von ihrem Ehemann John Travolta produzierten und auf dem Buch des Scientology-Begründers Ron L. Hubbard beruhenden Sci-Fi-Actioner Battlefield Earth.

Kelly Preston hatte nach einer ersten Ehe (mit dem Schauspieler Kevin Gage von 1986 bis 1988, aus der ein Sohn stammt) und diversen Romanzen, unter anderem mit George Clooney und Charlie Sheen (von 1989 bis 1990), 1989 bei den Dreharbeiten zu der Agentenkomödie Die Experten ihren Kollegen John Travolta kennen und lieben gelernt.

Die beiden überzeugten Scientologen wurden am 5. September 1991 in Paris von einem französischen Scientology-Priester getraut, mussten aber anschließend am 12. September 1991 noch einmal in den USA heiraten, da die Scientology-Trauung von den us-amerikanischen Behörden nicht anerkannt wurde.

John Travolta und Kelly Preston haben inzwischen zwei Kinder, den Sohn Jett (* 13. April 1992) und die Tochter Ella Bleu (* 3. April 2000).


Filmografie
  1. 1982: TV-Serie: Quincy, Episode: On Dying High
  2. 1982: (TV-Serie: Capitol)
  3. 1983: Metalstorm - Die Vernichtung des Jared-Syn (Metalstorm: The Destruction of Jared Syn) Regie: Charles Band
  4. 1983: (TV-Pilotfilm: For Love And Honor) Regie: Gary Nelson
  5. 1983: (TV-Serie: For Love And Honor)
  6. 1983: Christine
  7. 1983: Ein Mann wie Dynamit
  8. 1985: Crazy Love - Liebe schwarz auf weiß (Secret Admirer) Regie: David Greenwalt
  9. 1985: Verkehrsprobleme (Mischief) Regie: Mel Damski
  10. 1986: 52 Pick-up (52 Pick-up) Regie: John Frankenheimer
  11. 1986: SpaceCamp (SpaceCamp) Regie: Harry Winer
  12. 1987: Tiger's Tale - Ein Tiger auf dem Kissen (A Tiger's Tale) Regie: Peter Douglas
  13. 1987: Verhext noch mal! (Love at Stake / Burnin' Love) Regie: John Moffitt
  14. 1987: Amazonen auf dem Mond (Amazon Women on the Moon) Regie: Joe Dante, Peter Horton, John Landis
  15. 1988: Spellbinder - Ein teuflischer Plan (Spellbinder) Regie: Janet Greek
  16. 1988: Zwillinge
  17. 1988: Die Experten
  18. 1990: TV-Serie: Geschichten aus der Gruft - Das Tauschgeschäft (Tales From the Crypt, Episode: The Switch) Regie: Arnold Schwarzenegger
  19. 1991: Run (Run) Regie: Geoff Burrowes
  20. 1991: TV-Film: Die Alptraumbraut (The Perfect Bride) Regie: Terrence O'Hara
  21. 1992: Only You (Only You) Regie: Betty Thomas
  22. 1993: TV-Film: Stunde der Wahrheit (The American Clock) Regie: Bob Clark
  23. 1994: Love is a Gun (Love is a Gun) Regie: David Hartwell
  24. 1994: Double Cross - Eine heiße Intrige (Double Cross) Regie: Michael Keusch
  25. 1994: (TV-Film: Cheyenne Warrior) Regie: Mark Griffiths
  26. 1995: Der teuflische Plan der verrückten Mrs. Munck / Die Rache der Mrs. Munck (Mrs. Munck) Regie: Diane Ladd
  27. 1995: (Kurzfilm: Little Surprises) Regie: Jeff Goldblum
  28. 1996: Curdled
  29. 1996: From Dusk Till Dawn
  30. 1996: Baby Business (Citizen Ruth / Meet Ruth Stoops) Regie: Alexander Payne
  31. 1996: Jerry Maguire - Spiel des Lebens
  32. 23. Mai 1997: In Sachen Liebe
  33. 18. Juli 1997: Nix zu verlieren
  34. 9. Oktober 1998: Der Guru Regie: Stephen Herek
  35. 17. September 1999: Aus Liebe zum Spiel
  36. 18. Dezember 1999: Jack Frost
  37. 2000: TV-Film: (Bar Hopping)
  38. 10. Mai 2000: Battlefield Earth (Battlefield Earth: A Saga of the Year 3000)
  39. 30. März 2001: Spy Kids
  40. 21. März 2003: Flight Girls
  41. 4. April 2003: Was Mädchen wollen
  42. 2004: Return To Sender
  43. 29. Juli 2005: Sky High - Diese Highschool hebt ab!
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