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BiographieMit Unterstützung seiner Eltern verließ Bacon im Alter von 17 Jahren seine Geburtsstadt Philadelphia in Richtung New York. Mit 17 war Bacon der jüngste Nachwuchsdarsteller, der je auf der Bühne des New Yorker Circle In the Square Theatre stand. Er nahm Unterricht bei verschiedenen New Yorker Schauspiellehrern und gab dann sein Filmdebüt als Rekrut in dem Komödienhit Ich glaub', mich tritt ein Pferd.Bereits mit einem seiner nächsten Kinofilme konnte sich Bacon nachhaltig empfehlen: Als sprunghafter Alkoholiker Fenwick in Barry Levinsons wundervoller Jugenderinnerung American Diner (1982) sorgte er für Aufsehen, um zwei Jahre später mit dem Megahit Footloose (1984) über Nacht zum Teenagerstar aufzusteigen. Seinen ersten Broadway-Auftritt hatte Bacon 1983 an der Seite von Sean Penn in Slab Boys. 1986 spielte er die Hauptrolle in der Produktion von Joe Ortons Farce Loot. Zu seinen wichtigsten Bühnenauftritten gehören weiterhin Rollen in Off-Broadway-Produktionen von Album, Poor Little Lambs und Getting Out. In der American Playhouse-Inszenierung des Landford Wilson-Stückes Lemon Sky lernte er seine Frau, die Schauspielerin Kyra Sedgwick, kennen. Die Aufführung wurde auch im Fernsehen gezeigt. Der gigantische Erfolg von Footloose war für Bacon allerdings Segen und Fluch zugleich. Hollywood überhäufte ihn plötzlich mit Drehbüchern, die allerdings thematisch verdächtig nahe am Image eines Teenie-Stars lagen. Und das war das Letzte, was er wollte. Also nahm er keine "todsicheren" Rollen an, sondern ging, auch auf Kosten des Ruhms, unbeirrt seinen Weg. In Diner war er der selbstzerstörerische Fenwick, in Footloose der tanzende Kleinstadtrebell; in She's Having a Baby spielte er einen werdenden Vater, in Der Frauenmörder einen Serienkiller; einen Cowboy und Gelegenheitsarbeiter in Tremors - Im Land der Raketenwürmer und einen Filmstudenten in The Big Picture. Daneben sah man ihn unter anderem in Quicksilver, Flatliners, He Said, She Said und Queen's Logic. 1992 leitete Oliver Stone die zweite Karriere des Kevin Bacon ein. Der streitbare Regisseur gab ihm in seinem kontroversen Polit-Thriller JFK die kleine, aber wichtige Rolle des homosexuellen Strichers Blabla. Bacons Fähigkeit, dieser tragischen Randfigur in nur wenigen Minuten ein charakterliches Profil zu verleihen, ließ Hollywood wieder auf ihn aufmerksam werden. "Mich reizt es, die dunklen Seiten einer sympathischen Rolle herauszuarbeiten und einer unsympathischen Figur freundliche Züge zu verleihen", verrät Bacon. Mit dieser Technik erwarb er sich in der Folgezeit den Ruf als unglaublich vielseitiger Charakterdarsteller. Ob es nun der charmant-bösartige Wade in Am wilden Fluß ist, der untadelige Marinesoldat in Eine Frage der Ehre oder der Komplize der Verschwörer in JFK - Tatort Dallas: Stets zeichnet Bacon überaus komplexe Figuren, die einem so schnell nicht aus dem Kopf wollen. Eine seiner beeindruckendsten Leistungen lieferte er in Marc Roccos unter die Haut gehenden Justizdrama Murder in the First, in dem er für die Verkörperung des gequälten Alcatraz-Gefangenen Henri Young an die Grenzen seiner körperlichen und psychischen Belastbarkeit ging. Dank seiner außerordentlichen Vielseitigkeit und verblüffendem Mut in der Auswahl seiner Haupt- und Nebenrollen gilt Kevin Bacon als einer der talentiertesten Schauspieler seiner Generation, dem es mit jeder Rolle aufs Neue gelingt, seine Fans zu überraschen. Aktuell war er in Paul Verhoevens Science-Fiction-Thriller Hollow Man - Unsichtbare Gefahr zu sehen, in Trapped, Mein Hund Skip) und David Koepps Psycho-Thriller Echoes - Stimmen aus der Zwischenwelt. Sein Bühnendebüt gab er 1983 am Broadway neben Sean Penn in Slab Boys. 1986 hatte er eine weitere Hauptrolle in Loot. Unlängst erlebte man Bacon in New York auf der Bühne mit Tony Goldwyn in der Komödie Spike Heels. Zu seinen Off-Broadway-Arbeiten gehören Album, Poor Little Lambs und Getting Out. Im Fernsehen spielte Kevin Bacon in Lemon Sky, The Gift und dem Kabelfilm Enormous Changes at the Last Minute. Daneben gehört Bacons Herz auch der Musik: Nachdem er 20 Jahre lang zu Hause gemeinsam mit seinem Bruder Michael gespielt hatte, "outeten" sich die beiden im November 1997 als The Bacon Brothers mit ihrem ersten Album, einer schmissigen Mischung aus Folk- und Rocksongs. Unlängst haben sie ihr zweites Album, Getting There, veröffentlicht. Unmittelbar nach Abschluss der Dreharbeiten zu Hollow Man - Unsichtbare Gefahr wurde Bacon die Ehre zuteil, der erste Empfänger des The Film Society Of Lincoln Center's Young Friends of Films Award zu sein. 1996 gab Bacon mit der Showtime-Produktion Losing Chase sein Regiedebüt, für das er mit drei Golden-Globe-Nominierungen belohnt und das bei den Filmfestivals von Sundance und Toronto aufgeführt wurde. Kevin Bacon lebt heute mit seiner Frau, der Schauspielerin Kyra Sedgwick, in New York. Filmografie
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