|
|
|
Kevin Kline ist der Sohn einer katholischen Mutter und eines jüdischen Schallplattenhändlers. Kevin Kline ging auf eine katholische Schule und wurde dort von Mönchen unterrichtet.Seine Mutter drängte ihn zum Klavierunterricht. Zwar stand Kevin Kline zu der Zeit mehr auf Football, doch er belegte als Hauptfach Musik am College in Indiana und spielte dort erstmals in einer Theatergruppe mit. Begeistert wie er war, ließ er sich jeweils drei Stunden schminken, um dann als blutender Krieger in Macbeth ganze 150 Sekunden auf der Bühne zu stehen.In New York wurde er an der "Juillard School" aufgenommen, nach der Ausbildung ging er mit der "Acting Company" der Schule auf Tournee durch die Provinz. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern von "John Housemans The Acting Company". Mit diesem Ensemble debütierte er am Broadway in Tschechows Bühnenstück Drei Schwestern. Am Broadway trat er auch in Die Bettleroper und Hal Prince' Theaterstück On The Twentieth Century auf. Für letztere Rolle wurde er mit dem "Tony" und dem "Drama Desk Award" ausgezeichnet. Die gleichen Preise gewann er auch für The Pirates Of Penzance. Weitere Bühnenrollen spielte er in Shaws Stück Helden und Michael Wellers Bühnenstück Loose Ends. Später wurde er am "Lincoln Center Theatre" für seine Leistung in Tschechows Theaterstück Iwanow gefeiert. In zwei aufsehenerregenden Inszenierungen spielte er den Hamlet am "Public Theatre" in New York - in den Jahren 1986 und 1990. Bei letztere führte er außerdem Regie, und er inszenierte sie anschließend auch für die PBS-TV-Reihe "Great Performance". Im Rahmen des "New York Shakespeare Festival" war er außerdem in den Titelrollen von König Richard III. und König Heinrich V. zu sehen, als Benedick in Viel Lärm um Nichts und als Vincentio in Maß für Maß. Am "Shakespeare Theatre" in Washington, D.C., wurde Kevin Kline mit dem "Shakespeare-Preis" für klassisches Theater ausgezeichnet. Daneben hat er zweimal den Off-Broadway-Preis "Obie" gewonnen. Der Oscar-Preisträger Kevin Kline gründet sein Renommee auf Erfolge sowohl im Kino als auch am Theater. Den Oscar gewann er für seine Nebenrolle in Ein Fisch namens Wanda. Außerdem wurde er für seine Auftritte in Sophies Entscheidung, Dave, In & Out und Lieblingsfeinde - Eine Seifenoper für den "Golden Globe" nominiert. Den "IFP-Gotham Award" erhielt er für seine Darstellung in Der Eissturm. Kevin fühlt sich weiterhin vor der Kamera nicht zu Hause, und er steht dem Starkult äußerst skeptisch gegenüber, legt auch größten Wert darauf, sein Privatleben abzuschirmen: das teilt er seit Jahren mit der 15 Jahre jüngeren Phoebe Cates. Interviews
Oscars
Filmografie
|
|