Interview mit Klaus J. Behrendt
Klaus J. Behrendt Klaus J. Behrendt, Darsteller in dem Film Kai Rabe gegen die Vatikankiller Frage: Wer ist Kai Rabe?

Klaus J. Behrendt: Kai Rabe ist ein Mega-Star. So'ne Atombombe.

Frage: Und Bernd Krüger?

Klaus J. Behrendt: Der ist keine Atombombe. Vielleicht eher eine kleine Bombe, jedenfalls für Maria Rall.

Frage: Ein Mordfall führt Kommissar Krüger an den Set von "Die Vatikankiller". Wie würden Sie seine erste Begegnung mit der glitzernden Filmwelt beschreiben?

Klaus J. Behrendt: Eigentlich paßt Krüger mit seinem Schmuddel-Look ganz gut in die Dreharbeiten zu "Die Vatikankiller". Aber er gehört eben nicht dazu, zu dieser Filmwelt. Im Film, also "Kai Rabe gegen die Vatikankiller", ist er schon eine der menschlicheren Figuren. Oder sagen wir mal, er gehört zu denen, die sich nicht groß hinter einer Maske verstecken. Menschen sind die Charaktere in diesem Film ja alle.

Frage: Was war für Sie bei dieser Rolle die Herausforderung?

Klaus J. Behrendt: Es werden in Deutschland jährlich an die 50 Filme gemacht, aber so einen habe ich noch nicht darunter gesehen. Das fand ich schon total spannend. Diese Geschichte hat ihren ganz besonderen Reiz, eben weil sie so abgefahren ist.

Frage: Wie sehen Sie Regisseur Thomas Jahn?

Klaus J. Behrendt: Thomas ist ein junger Mensch mit sehr spannenden Ideen. Jung erwähne ich deswegen, weil er mit einer bestimmten Art amerikanischem, französischem und englischem Film aufgewachsen ist. Diese Filme beeinflussen sein Denken, Fühlen und Inszenieren. Ich finde das sehr schön, ein Teil davon zu sein und gleichzeitig beobachten zu können, wie daraus ein neuer Film entsteht.

Dirk Jasper FilmLexikon
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