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Biographie
Der gebürtige Deutsche Marcus
Nispel begann seine Karriere in der Werbebranche als Art Director
für Young & Rubicam in Frankfurt. Nach Amerika kam er 1984
im Alter von 20 Jahren dank eines Fulbright Stipendiums. Er gab
sein Regiedebüt 1989 mit Musikvideos für C&C Music
Factory.
Während seiner Zeit in New York
gründete Nispel eine eigene Produktionsgesellschaft, Portfolio
Artists Network, bevor er sich mit RSA-USA zusammenschloss und
schließlich 2000 MJZ beitrat.
Bis heute hat Nispel mehr als 1.000
Werbespots und Videoclips inszeniert. Zu seinen Werbekunden
gehören AT&T, Audi, Canon, Chase, Coca-Cola, Dr. Pepper,
Fidelity, Kodak, Levi´s, L´Oréal, Marlboro,
Mercedes, Motorola, Nike, Panasonic, Pepsi, RCA, Showtime, Sprint,
Sprite, Unisys, UPS, US Postal Service und VISA Gold genauso wie
MTV, ABC, CBS und NBC.
Er drehte Musikvideos für
über 15 Nummer-Eins-Hits und verhalf damit Künstlern wie
den Spice Girls, Simply Red, Puff Daddy, Bush, No Doubt, The
Fugees, George Michael, Janet Jackson, Elton John, Billy Joel,
Aretha Franklin, Cher, Mariah Carey, k.d. lang, Tony Bennett,
C&C Music Factory, Bette Midler, LL Cool J, Bryan Adams und
Gloria Estefan zu Erfolgen.
Nispel wurde nominiert und gewann
zahlreiche internationale Auszeichnungen in der Werbung
einschließlich mehrerer Clio Awards, den Moebius Award, den
Grand Prix bei den BDA Awards, Ehrungen der Filmfestivals von New
York, Houston und Chicago und des Art Directors Clubs.
Seine Arbeit brachte ihm zwölf
Nominierungen für den MTV Music Video Award ein, von denen er
vier gewann, allen voran den European Music Award 1993 für
George Michaels "Killer/Papa was a Rolling Stone". Nispel wurde mit
zwei Billboard Awards und Preisen der Music Video Filmmaker
Association ausgezeichnet und erhielt 2001 den MVPA Lifetime
Achievement Award.
Bereits zwei Dokumentationen haben
sich dem Schaffen des Künstlers Marcus Nispel gewidmet. Mit
seiner Fidelity Investments Kampagne "A Time Has Come Today" war er
Thema der Jahresend-Ausgabe "Best of 1996" des Time Magazines. Er
trat als Redner bei der AICP MOMA Show in Erscheinung und wurde
dort mit mehreren Preisen geehrt.
Seine Arbeit ist außerdem Teil
der ständigen Ausstellung des Museum of Modern Art. Er
gehörte mit seinen Werken vielfach zu den Höhepunkten des
New York Film Festivals, des Art Director´s Club und des Film
and Broadcast Museums in Frankfurt.
1996 wurde er mit einer
Retrospektive seiner Musikvideos durch die Film Society of Lincoln
Center´s "Cross Cultural Dreams" geehrt. Arnold White widmete
ihm ein Kapitel in seinem Buch über die Pop-Revolution;
für seine positive Darstellung der Afroamerikaner in den
Massenmedien wurde Nispel der Black Achievement Award
verliehen.
Zahlreiche Artikel über Nispel
gab es in der Vogue, in Vanity Fair, Details, The New York Times,
The Los Angeles Times, AdWeek, AdAge und Creativity zu
lesen.
In einem Interview begründete
er, warum er den
Film gerne machen wollte. Er erläuterte ebenfalls seinen Regiestil.
Natürlich ließ er sich auch über die klassischen
Horrorinszenierungen aus. Einen ausführlichen Kommentar über
Michael Bay schickte er zum Abschluss noch
hinterher.
Filmografie
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