Maria Schrader

* 27. September 1965 in Hannover, Niedersachsen, Deutschland • Schauspielerin • Biographie Interviews Filmografie • Agentur: Players, Sophienstr. 21, 10178 Berlin •

Biographie
Maria Schrader wurde von 1982 bis 1986 am Max Reinhardt-Seminar in Wien ausgebildet. Sie begann ihre Karriere am Theater, seit 1983 steht sie auf der Bühne, seit 1995 steht sie auch für zahlreiche Film- und Fernseh-Produktionen vor der Kamera und wurde dadurch rasch eine der profiliertesten Schauspielerinnen des neuen deutschen Kinos.


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Spätestens seit Keiner liebt mich (1994) von Doris Dörrie gehört Maria Schrader zu den Shooting Stars des deutschen Kinos. Obwohl sie in den großen Komödienerfolgen nicht zu sehen war, genießt sie dennoch eine ungeheure Popularität bei der Presse sowie beim Publikum. Die Figuren, die sie spielt, sind lebensnah, echt und emotional. Wie kaum eine andere hat sie das Bild der modernen Frau in den Neunzigern im Fernsehen wie im Kino geprägt.

"Ihre Stärke ist ihr Mut", sagt Dani Levy, "ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher Leidenschaft und Ehrlichkeit Maria Schrader ihre Figuren spielt. Sie bügelt nicht glatt, sie beschönigt nicht, sie liebt die Widersprüchlichkeit und das Unerklärbare im Menschen."

1992 erhielt sie den 'Max Ophüls Preis' als beste Nachwuchsdarstellerin für ihre Rolle in I Was On Mars unter der Regie von Dani Levy. Burning Life (1993) von Peter Welz wurde 1994 mit dem Hessischen und 1995 mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet.

Den Bundesfilmpreis erhielt sie gleich für drei Rollen, jeweils in den Filmen Keiner liebt mich (1994), Burning Life (1993) und Einer meiner ältesten Freunde (1993) von Rainer Kaufmann. In Stille Nacht (1995) von Dani Levy spielte Maria Schrader nicht nur die Hauptrolle, sondern hat den Film auch als künstlerische Mitarbeiterin begleitet. Außerdem war sie - wie auch bei Meschugge - als Co-Autorin tätig.

Gleich mit drei großen Kinofilmen kam Maria Schrader im Winter 1998/99 in die Kinos: Bin ich schön? von Doris Dörrie feierte in Venedig Premiere und kam im September 1998 ins Kino, Meschugge wurde in Toronto mit großem Erfolg uraufgeführt, hatte seine deutsche Premiere in Hof und lief ab März 1999 in den Kinos, Aimeé und Jaguar wurde bei den Filmfestspielen in Berlin 1999 uraufgeführt und kam danach in die Kinos. Es braucht nicht viel Vorahnung, um zu wissen, dass Maria Schrader nun auch international als eine der großen Hoffnungen des europäischen Kinos gehandelt werden wird.

Nach Auftritten an der Seite von Jürgen Vogel in Emil und die Detektive sowie neben Götz George in Viktor Vogel - Commercial Man kürten die Leser der Zeitschrift Cinema Maria Schrader schließlich zur besten Schauspielerin des Jahres 2000.

Nach Stille Nacht und Meschugge erfolgten über die Jahre weitere Drehbuch-Kooperationen mit Dani Levy, in dessen Film Väter sie 2002 die Kinozuschauer in ihren Bann zog. Im selben Jahr drehte Maria Schrader unter der Regie von Thomas Berger die TV-Produktion Operation Rubikon.


Interviews

Filmografie
  1. 1988: RobbyKallePaul - Regie: Dani Levy (auch Co-Autorin)
  2. 1991: I was on Mars - Regie: Dani Levy (auch Co-Autorin)
  3. 1992: Halbe Welt - Regie: Florian Flicker
  4. 1992: Je m'appelle Victor - Regie: Guy Jaques
  5. 1993: Ohne Mich - Regie: Dani Levy
  6. 1993: Burning Life - Regie: Peter Welz
  7. 1993: TV: Magic Müller - Regie: Dani Levy
  8. 1993: TV: Einer meiner ältesten Freunde - Regie: Rainer Kaufmann
  9. 1994: Keiner liebt mich - Regie: Doris Dörrie
  10. 1994: Flirt (Flirt) - Regie: Hal Hartley
  11. 1995: TV: Risiko Null - Regie: Roland Suso Richter
  12. 1995: TV: Unmögliche Hochzeit - Regie: Horst Sczerba
  13. 4. April 1996: Stille Nacht
  14. 1996: Kindermord - Regie: Bernd Böhlich
  15. 26. Februar 1998: Der Unfisch
  16. 17. Dezember 1998: Bin ich schön?
  17. 11. Februar 1999: Aimeé und Jaguar
  18. 11. März 1999: Meschugge
  19. 22. Februar 2001: Emil und die Detektive
  20. 12. April 2001: Viktor Vogel - Commercial Man
  21. 15. Juni 2001: Atlantis
  22. 26. September 2002: Väter
  23. 2003: TV-Film: Operation Rubikon
  24. 18. September 2003: Rosenstraße
  25. 20. Januar 2005: Schneeland
Maria Schrader. Foto: Players
Filmplakat
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© Fotos: Archiv © 1994 - 2009 Dirk Jasper