Michael Coulter
* Glasgow, Schottland • Kameramann • Biographie • Filmografie •
Michael Coulter Biographie Der Schotte Michael Coulter gehörte bereits zum Erfolgsteam von Vier Hochzeiten und ein Todesfall (1994), für den er eine BSC-Nominierung als Bester Kameramann erhielt.

Coulter entdeckte seine Begeisterung fürs Fotografieren, als er mit 15 Jahren seine erste Kamera zu Weihnachten geschenkt bekam. Am Anfang seiner professionellen Karriere drehte er Dokumentationen und ging dann als Camera Operator von Chris Menges durch eine harte, aber lohnenswerte Schule.

Seit dem ersten Zusammentreffen mit dem schottischen Dokumentarfilmer Bill Forsyth arbeitete Coulter als Schwenker oder Schärfen-Assistent u. a. bei Filmen wie That Sinking Feeling (1979), Gregorys Girl (1980), Comfort And Joy (1984) und beim von Kritikern hochgelobten Local Hero (1982).

Coulter arbeitete anschließend als Chef-Kameramann bei Peter Smiths No Surrender (1985) und kann inzwischen eine beeindruckende Liste von Filmen vorweisen, darunter Housekeeping - Das Auge des Sees (1987), Die Traumtänzer (1989) und Wer hat meine Familie geklaut? (1994) unter der Regie von Bill Forsyth.

Ebenso setzte er das Licht bei Mike Newells The Good Father (1986), mit dem er später auch bei Vier Hochzeiten und ein Todesfall (1994) zusammen arbeitete, und bei Jim O'Briens Foreign Affairs (1993) und The Dressmaker (1988).

Zu seinen weiteren Arbeiten zählen Where Angels Fear To Tread mit Helen Mirren und Helena Bonham Carter sowie Terence Davies' The Neon Bible mit Gena Rowlands, der 1995 im Wettbewerb von Cannes lief.

1995 wurde Coulter für die Bildgestaltung von Ang Lees Sinn und Sinnlichkeit gleich dreimal nominiert: für den Academy Award (Oscar), den BAFTA und vom BSC. Nach den Dreharbeiten zu Notting Hill arbeitete Michael Coulter als Kameramann für die Jane-Austen-Verfilmung Mansfield Park unter der Regie von Patricia Rozema.


Filmografie
Dirk Jasper FilmLexikon
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