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| Interview mit Michaela Merten |
Michaela Merten: Ich habe in einer Folge des Der Bergdoktor eine Episoden-Hauptrolle gespielt und wurde daraufhin für die Rolle vorgeschlagen. Die ersten sechs Bücher lagen zu diesem Zeitpunkt schon vor und haben mir sehr gut gefallen. An der Rolle mag ich, dass Katrin eine starke, intelligente Frau ist, die mit beiden Beinen auf dem Boden steht, die optimistisch ihr Leben meistert und jedes Problem, was auf sie zukommt, als Potential zur eigenen Weiterentwicklung erkennt.
Frage: Haben Sie selbst Kinder?
Michaela Merten: Ja, eine Tochter, die wird jetzt vier. Mein Mann Pierre Franckh ist Autor und Regisseur, arbeitet jetzt hauptsächlich zu Hause und betreut sie, wenn ich nicht da bin.
Frage: War es spannend für Sie, in den Beruf einer Restauratorin reinzuschnuppern?
Michaela Merten: Das ist ein total schöner Beruf. Meine Mutter ist Kunstmalerin, also war mir das nicht ganz fremd, ich kannte viele Details schon von früher. Ich habe mich natürlich mit einem Restaurator getroffen - es ist sehr spannend, ich hätte nur nicht genug Geduld für diesen Beruf.
Frage: Wie hat Ihnen Tübingen gefallen?
Michaela Merten: Eine wunderschöne Stadt - ich hab' mich total in sie verliebt. Die Originalvilla der Naumanns in Tübingen, in der Heute ein Psychiater praktiziert, wurde auf dem Bavaria-Gelände nachgebaut. Für die Außenaufnahmen sind wir pro Staffel vielleicht 2 bis 3 Wochen in der Stadt.
Frage: Sie haben lange Zeit am Theater gearbeitet. Haben Sie noch Lust drauf?
Michaela Merten: Ja natürlich, aber neben den Dreharbeiten ist das nahezu unmöglich. Es gibt wunderbare Theaterregisseure, mit denen ich noch arbeiten möchte. Ich liebe alles, was mit diesem Beruf zu tun hat. Am liebsten pendele ich zwischen den verschiedenen Sparten, weil sie sich gegenseitig befruchten.
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