Miranda Richardson

* 3. März 1958 als Miranda Jane Richardson in Southport, Lancashire, England, Großbritannien • Schauspielerin • Biographie • Oscars • Filmografie •

Richardson lernte ihr Handwerk an der Old Vic Drama School und bewährte sich dann in den unterschiedlichsten Rollen, bevor sie 1985 in Mike Newells bewegendem Dance With a Stranger ihr beeindruckendes Leinwanddebüt gab: Sie spielte Ruth Ellis, die letzte Frau, die in England hingerichtet wurde.

Hervorragende Kritiken erhielt sie mit ihrer Rolle als erotische IRA-Terroristin in Neil Jordans The Crying Game und für Mike Newells Verzauberter April, der ihr den Golden Globe einbrachte. Zweimal wurde sie bisher für den Oscar nominiert: mit Louis Malles Verhängnis und Brian Gilberts Tom & Viv.

Weitere Filme: Steven Spielbergs Das Reich der Sonne, Robert Altmans Kansas City, Tim Burtons Sleepy Hollow ? Köpfe werden rollen, Apostel!, St. Ives ? Alles aus Liebe, Get Carter ? Die Wahrheit tut weh, Spider, The Hours ? Von Ewigkeit zu Ewigkeit mit Meryl Streep und Nicole Kidman, The Actors und Churchill: The Hollywood Years. Als Sprecherin war sie in Chicken Run - Hennen rennen zu hören.

Auch ihre Fernsehrollen haben ihr zahlreiche Ehrungen eingebracht. Ihr erster TV-Auftritt war Königin Elizabeth I. in der irrwitzigen Blackadder-Serie mit Rowan Atkinson. Aktuell war sie in dem BBC-Film The Lost Prince zu sehen, der ihre eine Golden-Globe-Nominierung einbrachte, außerdem in Merlin (eine weitere Golden-Globe-Nominierung) und Alice im Wunderland. Gastauftritte absolvierte sie in der Serie Absolutely Fabulous. 1994 gewann sie den Golden Globe für ihre Hauptrolle in dem HBO-Film Vaterland. Eine weitere TV-Rolle übernahm sie in Dance to the Music of Time.

Aktuell trat sie als Madame Giry in Joel Schumachers Kinofilm Das Phantom der Oper auf. Ihre neuesten Projekte sind der Spielfilm Wah-Wah mit Emily Watson und Gabriel Byrne sowie der Fernsehfilm Friends and Crocodiles mit Bill Nighy.


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Dirk Jasper FilmLexikon

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