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Penélope Cruz wurde in Madrid als Tochter des Einzelhändlers Alberto geboren, ihre Mutter war eine Frisörin. Sie hat einen Bruder, Eduardo, und eine Schwester, Mónica. Den Vornamen Penélope erhielt sie von ihren Eltern in Erinnerung an ein Lied von Joan Manuel Serrat.
Penélope Cruz spielte 1999 eine Hauptrolle in Pedro Almodovars gefeiertem Oscar-Gewinner Alles über meine Mutter, der außerdem einen "Golden Globe" als bester nicht-englischsprachiger Film gewann. Mit Pedro Almodovar hatte sie im Jahr davor bereits an seinem vorangegangenen Melodram Live Flesh zusammen gearbeitet. Die spanische Schauspielerin wurde 1999 von der Spanischen Filmakademie mit einem "Goya" als beste Schauspielerin für ihre Leistungen in Fernando Truebas Streifen La Nina De Tus Ojos (1998) ausgezeichnet. 1998 gab sie ihr US-Filmdebüt, an der Seite von Woody Harrelson und Billy Crudup in Stephen Frears' Neo-Western Hi-Lo Country, der dem Regisseur einen "Silbernen Bären" bei der Berlinale 1999 einbrachte. Danach konnte man Penélope Cruz neben Matt Damon in Billy Bob Thorntons Adaption des Cormac-McCarthy-Romans All die schönen Pferde sehen. Darauf folgend hatte sie Ted Demmes Drogendrama Blow (2000) mit Johnny Depp in der Hauptrolle abgedreht. Im Sommer danach stand der Shooting Star mit Nicolas Cage für John Madden in Corellis Mandoline vor der Kamera. Während sie mittlerweile vermehrt in den USA arbeitet, vernachlässigt Penélope Cruz das Schauspielern in Spanien, wo sie seit Jahren als Superstar gefeiert wird, keineswegs. Dort drehte sie Volavérunt (2000) mit dem Kultregisseur Bigas Luna, für den sie bereits als Teenager in ihrem damals zweiten Film Jamon, Jamon gespielt hatte. Ihre Karriere begann Penélope Cruz als 14-jährige mit dem Film El Laberinto Griego (1991). Darauf folgte Jamon, Jamon, der bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig 1992 als bester Film mit einem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde. Der Film machte die schwarzhaarige Schönheit auch außerhalb der Grenzen Spaniens bekannt. Dem internationalen Triumph des Films ließ Penélope Cruz einen Auftritt in dem noch erfolgreicheren Belle Époque folgen, der mit einem "Oscar" als bester fremdsprachiger Film bedacht wurde. 1993 stand sie erstmals in den USA vor der Fernsehkamera, in dem TV-Movie Framed mit Timothy Dalton. Ihre weiteren Filmarbeiten umfassen unter anderem Abre Los Ojos (1997), Talk Of Angels (1998) und Alegre Ma Non Troppo (1994). In ihrer freien Zeit engagiert sich Penélope Cruz für den Tierschutz. Sie selbst hat bei sich zu Hause unzählige heimatlose Hunde und Katzen aufgenommen. Auch als Journalistin hat sich das Multitalent bereits versucht: Für ein spanisches Magazin führte sie ein Interview mit dem Dalai Lama. Ihre Fotos, die sie auf dem Trip nach Tibet gemacht hatte, wurden in einer Galerie in Barcelona ausgestellt. Der Dalai Lama persönlich erschien zur Eröffnung. Bei einer anderen Gelegenheit arbeitete Penélope Cruz unter der Aufsicht von Mutter Theresa mit kranken Kindern in Kalkutta. Die komplette Gage, die sie für Hi-Lo Country erhielt, spendete sie der Einrichtung in Indien. Ihr Lebensgefährte war lange Zeit Nacho Cano, Komponist und Mitglied der spanischen Gruppe Mecano, in deren Musikvideo sie 1992 ungenannt zu sehen war. Danach lebte sie mit Gigi Sarrasola und mit Tom Cruise zusammen. Interviews
Filmografie
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