Renée Zellweger

* 25. April 1969 in Katy, Texas, USA • Schauspielerin • Biographie • Oscars • Filmografie • Foto-Galerie •

Biographie Für ihre Darstellung als Dorothy Boyd an der Seite von Tom Cruise in Jerry Maguire konnte Renee Zellweger höchstes Kritikerlob ernten.

So wurde sie vom National Board of Review zur besten Newcomerin des Jahres 1996 gekürt. Außerdem erhielt sie einen Blockbuster Award als beste Nebendarstellerin in einer Komödie sowie eine Nominierung für den SAG Award.

Zellweger, die aus dem texanischen Katy stammt, studierte an der University of Texas Literatur. Dort nahm sie auch Schauspielunterricht. Nach ersten Kurzauftritten in Kinofilmen sah man sie zunächst in Independentproduktionen wie Love & a.45, der für einen Independent Spirit Award nominiert wurde, oder The Whole Wide World, der mit Erfolg auf dem Sundance Film Festival lief und Zellweger beim Mar Del Plata Filmfestival den Preis für die beste Schauspielerin einbrachte.

Neben ihrer Hauptrolle in Der Junggeselle hat Renee Zellweger zwei weitere Produktionen abgedreht, und zwar Neil LaButes schwarze Komödie Nurse Betty mit Chris Rock und Morgan Freeman sowie Ich, beide & Sie von den Farrelly-Brüdern inszeniert und mit Jim Carrey in der Hauptrolle.

Aktuell war Renée Zellweger neben Catherine Zeta-Jones und Richard Gere in Rob Marshalls Musical-Hit Chicago zu sehen.

Der Film entführt uns ins Chicago der 20er-Jahre. Zellweger spielt Roxie Hart, die für Ruhm und Rampenlicht alles tun würde und auch vor Skandalen und Lügen nicht zurückschreckt. Als Roxie gewann Zellweger den Golden Globe für die Beste Darstellerin in der Kategorie Muscial/Komödie, außerdem zwei Preise der Screen Actors Guild (Gewerkschaft der Filmschauspieler) als Beste Hauptdarstellerin und als Mitglied des Besten Kinofilmensembles.

Außerdem würdigte man sie mit Nominierungen für den Oscar, den British Academy Award (BAFTA) und den Golden Satellite Award. Der Film selbst erhielt den Oscar als Bester Film des Jahres.

2001 wurde Zellwegers Leistung als Titelheldin in dem Riesenhit Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück mit Begeisterung aufgenommen.

Diese Rolle brachte ihr Nominierungen für den Oscar, den BAFTA, den Golden Globe, den Preis des britischen Filmblatts Empire, den MTV Movie Award und den Preis der Screen Actors Guild ein.

Als Partnerin von Hugh Grant spielte sie eine Britin, die einen neuen Anfang machen und den Mann fürs Leben finden will - dabei notiert sie ihre abgefahrenen Erlebnisse und Gedanken in ihrem Tagebuch.

2002 trat sie in Weißer Oleander auf. In der Verfilmung des Bestsellers von Janet Fitch geht es um die Odyssee einer Jugendlichen durch Pflegeheime und -familien, als ihre Mutter ins Gefängnis kommt. Zellweger übernahm eine Hauptrolle neben Robin Wright-Penn, Michelle Pfeiffer und Alison Lohman.

Inzwischen abgedreht ist ihr neues Drama Cold Mountain mit Jude Law und Nicole Kidman. Anthony Minghella inszenierte die Geschichte eines Soldaten der Konföderierten, der sich nach dem Sezessionskrieg auf den Heimweg macht. Der Film soll Ende 2003 anlaufen.

2004 leiht Zellweger ihre Stimme der DreamWorks-Zeichentrickkomödie Sharkslayer. Ihre Partner am Mikrofon sind Jack Black, James Gandolfini, Angelina Jolie, Martin Scorsese und Will Smith - es geht um die Hai-Mafia in der Unterwelt des Ozeans.


Oscars
Filmografie
Oscar
Renée Zellweger
Renée Zellweger in 'Jerry Maguire - Spiel deines Lebens'
Renée Zellweger in 'Teurer als Rubine'
Filmplakat zu 'Teurer als Rubine'
Renée Zellweger in 'Familiensache'
Renée Zellweger in 'Nurse Betty'
Renée Zellweger in 'Ich, beide & sie'
Renée Zellweger in 'Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück'
Filmplakat zu 'Weißer Oleander'
Renée Zellweger in 'Chicago'
Renée Zellweger in 'Down with Love'

Dirk Jasper FilmLexikon

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