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Biographie
Der gebürtige Stuttgarter Rolf
Schübel studierte Literaturwissenschaft und Soziologie in
Tübingen und Hamburg. Seit 1968 arbeitet er als Regisseur.
1971 wurde sein politischer Dokumentarfilm Rote Fahnen sieht man
besser sowohl mit dem Preis der deutschen Filmkritik als auch
mit dem Adolf-Grimme-Preis in Gold ausgezeichnet.
Auch seine weiteren Dokumentarfilme
beschäftigten sich primär mit der politischen und
gesellschaftlichen Situation Deutschlands. 1983 drehte Rolf
Schübel unter Verwendung von Zeitzeugenaussagen und
Tonbandprotokollen das Porträt des Triebtäters
Jürgen Bartsch, Nachruf auf eine Bestie, das ebenfalls
den Preis der deutschen Filmkritik und den Adolf-Grimme-Preis in
Gold erhielt. 1987 folgte der Dokumentarfilm Der Indianer,
eine autobiografische Erzählung von Leonhard Lentz über
seine Krebserkrankung, die Rolf Schübel mit
nachgestellten Szenen und subjektiver Kamera verfilmte.
National und international wurden
Rolf Schübels Regiearbeiten mit dem Deutschen Filmpreis
1988, dem Deutschen Filmband in Silber, dem Großen Preis der
1. Biennale des europäischen Dokumentarfilms in Lyon 1989
sowie einem weiteren Adolf-Grimme-Preis in Gold 1990 ausgezeichnet.
Im selben Jahr gab Rolf Schübel mit Das Heimweh des
Walerjan Wrobel sein Debüt als
Spielfilm-Regisseur.
Danach inszenierte er das
Fernsehspiel Woanders scheint nachts die Sonne, für das
er den Robert-Geisendörfer-Preis, den Publizistikpreis der
Evangelischen Kirche, erhielt. Weitere Arbeiten von Rolf
Schübel sind die Dokumentation Todfeinde - Vom Sterben
und Überleben in Stalingrad (1993) sowie die Fernsehspiele
Eine öffentliche Affäre (2000) und Kollaps
(2001).
Sein Kinofilm Gloomy
Sunday - Ein Lied von Liebe und Tod erhielt zahlreiche
nationale und internationale Auszeichnungen und wurde in über
20 Länder verkauft.
Interviews
Filmografie
1971: Dokumentatarfilm: Rote Fahnen
sieht man besser. Regie.
1974: Dokumentarfilm: Die
Aufsteiger-Saga. Regie. Produzent.
1976: Dokumentarfilm: Das
Jubiläum - Unsere Firma wird 50. Regie. Produzent.
1982: Dokumentarfilm: Bier für
Lama Kara. Regie. Drehbuch.
1983: Dokumentarfilm: Nachruf auf
eine Bestie. Regie.
1987: Dokumentarfilm: Der Indianer.
Regie. Drehbuch.
1988: TV-Film: Landunter.
Produzent.
1991: Kinofilm: Das Heimweh des
Walerjan Wrobel. Regie. Drehbuch.
1993: Dokumentarfilm: Todfeinde -
Vom Sterben und Überleben in Stalingrad. Regie.
1997: TV-Film: 2 1/2 Minuten.
Regie. Drehbuch.
1997: TV-Film: Woanders scheint
nachts die Sonne. Regie. Drehbuch.
1999: Kinofilm: Gloomy
Sunday - Ein Lied von Liebe und Tod
2001: TV-Film: Eine
öffentliche Affaire. Regie. Drehbuch.
2002: TV-Film: Kollaps. Regie.
Drehbuch.
1. Januar 2004: Kinofilm: Blueprint
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