Sigourney Weaver
* 8. Oktober 1949 in New York City USA, als Susan Alexandra Weaver • Schauspielerin, Produzentin • Biographie • Oscars • Filmografie •
Sigourney Weaver Biographie Sigourney Weaver wurde 1949 in New York City als Susan Weaver geboren. Ihr Vater war in den fünfziger Jahren Präsident des NBC Television Network, ihre Mutter ist die britische Schauspielerin Elizabeth Inglis. Den Namen Sigourney wählte Susan als Teenager, nachdem sie mit Begeisterung das Buch Der große Gatsby gelesen hatte.

Sigourney Weaver schloß ihr Studium an der Stanford University ab und machte an der Yale School Of Drama ihren Magister. Nach ihrem Studium trat sie mit großem Erfolg in Theaterstücken auf - eine Leidenschaft, die sie bis heute beibehält.

Ihr erster Job war zweite Besetzung in der The Constant Wife-Inszenierung von Sir John Gielgud, in der Ingrid Bergman die Hauptrolle spielte. Sie spielte Theater und übernahm Rollen u. a. in Christopher Durangs The Nature And Purpose Of The Universe, Titanic und Das Lusitania Songspiel (für ihre Mitautorenschaft erhielt sie eine Nominierung für den rama Desk Award). Unter der Regie von John Guare, Albert Innaurato, Richard Nelson und Len Jenkin trat sie in Off-Broadway-Produktionen auf. Sie spielte die Portia in Shakespeares Der Kaufmann von Venedig, inszeniert von ihrem Ehemann Jim Simpson. Für ihre Darstellung in Mike Nichols Broadway-Produktion Hurlyburly (Autor: David Rabe) wurde sie für den Tony nominiert. Zu ihrem Bühnenrepertoire gehören weiterhin Dramen von Pinter, William, Feydeau und Shakespeare.

Mit einer winzigen Nebenrolle in Woody Allens Der Stadtneurotiker gab sie Ihr Filmdebüt. Bereits ihr zweiter Film sah sie als Hauptdarstellerin, und zwar 1979 als Officer Ripley, der Heldin von Ridley Scotts Alien. Diese Rolle spielte sie vorerst insgesamt dreimal: auf Alien folgte 1986 Aliens - Die Rückkehr und 1992 Alien 3, bei dem sie auch die Aufgaben als Co-Produzentin übernahm. Zu ihren bekanntesten Filmen gehören u. a. die Geisterkomödie Ghostbusters, Ein Jahr in der Hölle, Gorillas im Nebel, Die Waffen der Frauen, Dave und zuletzt Roman Polanskis Theaterverfilmung Der Tod und das Mädchen. Anfang des Jahres 1995 hatte sie einen Cameo-Auftritt in der Filmversion von Paul Rudnicks Bühnenkomödie Jeffrey. Erst 1997 wurde die Rolle von Ripley wiederbelebt, zu Alien - Die Wiedergeburt ließ sie sich schließlich mühsam überreden.

Mehrfach wurde sie für den Oscar nominiert: für Aliens - Die Rückkehr, Gorillas im Nebel und Die Waffen der Frauen (als beste Nebendarstellerin). Für die letzten beiden Filme erhielt sie den Golden Globe.

Sigourney Weaver überzeugte nicht nur in Science Fiction-Filmen, sondern auch an der Seite von Mel Gibson in dem Politthriller Ein Jahr in der Hölle (1982), als Biologin Diane Fossey in Gorillas im Nebel (1988) und als intrigiante Geschäftsfrau in Die Waffen der Frauen (1988). Mit den beiden letztgenannten erspielte sie sich - wie bereits für Aliens - Die Rückkehr - Oscar-Nominierungen.

Neben ihrer Schauspielerei gründete Sigourney Weaver in New York die Goat Cay Produktions, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, junge Bühnentalente auch in der Filmindustrie zu etablieren. Mike Newell wird 1996 den ersten Film für Goat Cay inszenieren: Then She Found Me, nach einem Roman von Elinor Lipman.

Privat lebt die vielbeschäftigte Mutter einer Tochter in New York. Ihr Mann ist der Regisseur Jim Simpson, den sie auch deswegen heiratete, "weil er Mel Gibson ähnlich sieht".


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