Steven Spielberg

* 18. Dezember 1946 als Steven Allan Spielberg in Cincinatti, Ohio, USA • Regisseur, Produzent, Drehbuchautor • Biographie • Oscars • Filmografie •

Steven Spielberg gilt als einer der respektiertesten, erfolgreichsten und gefeiertsten Filmemacher der Welt. Zwischen 1993 und 1994 erreichte Steven Spielbergs Schaffen einen einzigartigen Höhepunkt.

Schindlers Liste gewann sieben Oscars, darunter die für den besten Film und den besten Regisseur. Schindlers Liste gewann daneben so ziemlich jeden nationalen wie internationalen Preis, den diese Branche zu vergeben hat. Es gab sieben Britische Filmpreise, den nationalen Kritikerpreis, den Preis der Produzenten Vereinigung, den Golden Globe. Auch die US-Regisseurs-Gilde zeichnete Steven Spielberg aus.

75 Millionen Menschen sahen weltweit den Film, einige Millionen mehr waren es dann nochmals, als die Videokassette auf den Markt kam. Im Februar 1995 strahlte NBC den Film im Rahmen eines Specials in den USA aus und verzeichnete die Rekord-Quote von 65 Millionen Zuschauern.

1993 inszenierte Steven Spielberg aber auch Jurassic Park, der damals zum bis dahin erfolgreichsten Film aller Zeiten avancierte und drei Oscars (visuelle Effekte, Ton und Ton-Effekte) kassierte. Steven Spielberg ist als Regisseur oder Produzent an sechs der 20 erfolgreichsten Filme aller Zeiten beteiligt. E. T. - Der Außerirdische ist der zweiterfolgreichste Film in den USA und Kanada, weltweit überholt nur noch von Jurassic Park und "König der Löwen".

Seinen ersten Directors Guild Award holte sich Steven Spielberg für Die Farbe Lila. Weitere Nominierungen gab es für ihn zu Das Reich der Sonne, Der weiße Hai, Unheimliche Begegnung der dritten Art, Jäger des verlorenen Schatzes und E. T. - Der Außerirdische. Für die letzten vier dieser Filme erhielt Steven Spielberg auch Oscar-Nominierungen. Er ist Empfänger des 'Lifetime Achievement Awards' des US-Filminstitutes und Träger des preistigeträchtigen 'Irving G. Thalberg'-Preises der US-Filmakademie.

Steven Spielberg wurde 1946 in Cincinnati als Sohn von Arnold Spielberg geboren, der ein Computer-Wissenschaftler war, seine Mutter war Musikerin. Seine Schwester Anne (* 1949) war in den 80er Jahren als Produzentin und Drehbuchautorin erfolglreich. Aufgewachsen in den Vorstädten von Haddonfield, New Jersey, und Scottsdale, Arizona, drehte er bereits mit 12 Jahren seinen ersten Film, dem er in seinen Teenager-Jahren mehrere ambitionierte andere Amateurfilme folgen ließ.

An der 'California State University' in Long Beach studierte er später Film, drehte dort fünf Kurzfilme sowie den 22-Minuten-Streifen Amblin' (danach benannte er später seine Produktionsfirma), der 1969 beim 'Atlanta Film Festival' für Aufmerksamkeit sorgte.

Das führte zu einem Sieben-Jahres-Vertrag mit Universal Pictures, womit er der jüngste Filmemacher war, der jemals von einem Major-Studio einen Vertrag erhalten hatte. Nachdem er mehrere TV-Shows für Universal Television inszeniert hatte (darunter Episoden zu Night Gallery, Marcus Welby, M. D. und Columbo), führte Steven Spielberg 1973 Regie beim TV-Movie Duell.

Seinen ersten Kino-Film drehte er mit Sugarland Express. Gemeinsam mit George Lucas, der als ausführender Produzent fungierte, drehte Steven Spielberg dann Jäger des verlorenen Schatzes, Indiana Jones und der Tempel des Todes sowie Indiana Jones und der letzte Kreuzzug. Weitere Regie-Arbeiten sind Hook und Always. Steven Spielberg ist übrigens auch Co-Autor und Co-Produzent von Poltergeist.

Für Amblin-Entertainment, 1984 von ihm gegründet, fungierte er als ausführender Produzent bei mehr als einem Dutzend Filme - etwa den Gremlins, der Zurück in die Zukunft-Trilogie, Feivel, der Mauswanderer, Falsches Spiel mit Roger Rabbit und In einem Land vor unserer Zeit. Amblin co-produzierte auch Die Brücken am Fluss sowie Twister.

Im Oktober 1994 gab er die Gründung des Multimedia-Studios Dreamworks SKG gemeinsam mit Jeffrey Katzenberg und David Geffen bekannt. Steven Spielberg erste Regiearbeit für "Dreamworks" war Amistad. Es ist die Verfilmung einer wahren Geschichte über ein Sklavenschiff. Danach hat Steven Spielberg die Weltkriegs-2-Geschichte Der Soldat James Ryan mit Tom Hanks inszeniert.

Seitdem drehte er regelmäßig weitere weltweite Kinoferfolge in den unterschiedlichsten Genres. Seine filmischen Grenzen scheinen noch lange nicht erreicht zu sein.

Steven Spielberg war vom 27. November 1985 bis zu seiner Scheidung 1989 mit der Schauspielerin Amy Irving verheiratet, mit der er ein gemeinsames Kind (* 1985, Max Spielberg) hat.

Seit dem 12. Oktober 1991 ist er mit der Schauspielerin Kate Capshaw verheiratet, mit der er fünf Kinder hat: Theo Spielberg (* 1988, adoptiert), Sasha Spielberg (* 1990), Sawyer Spielberg (b* 1992), Mikaela Spielberg (* 1996, adoptiert) und Destry Spielberg (* 1996). Außerdem ist der der Stiefvater der Schauspielerin Jessica Capshaw (* 1976), die seine Frau Kate Capshaw mit in die Ehe brachte.


Oscars
Filmografie als Regisseur
  • 1959: Kurzfilm: (The Last Gun)
  • 1961: Kurzfilm: (Escape to Nowhere)
  • 1961: Kurzfilm: (Battle Squad)
  • 1964: Kurzfilm: (Firelight)
  • 1967: Kurzfilm: (Slipstream) (unvollendet)
  • 1968: Kurzfilm: (Amblin')
  • 1968: TV-Serie: (The Name of the Game; Episode L.A. 2017)
  • 1969: TV-Serie: Dr. med. Marcus Welby (Marcus Welby, M.D. / Robert Young, Family Doctor); Episode "The Daredevil Gesture"
  • 1969: TV-Serie: Und die Alpträume gehen weiter (Night Gallery / Rod Serling's Wax Museum); Episode "Eyes"
  • 1970: TV-Serie: Und die Alpträume gehen weiter (Night Gallery / Rod Serling's Wax Museum); Episode "Make Me Laugh"
  • 1971: TV-Serie: (The Psychiatrist); Episoden "Par for the Course", "The Private World of Martin Dalton"
  • 1971: TV-Serie: Columbo - Tödliche Trennung (Columbo: Murder by the Book)
  • 1971: TV-Serie: (Owen Marshall: Counselor at Law); Episode "Eulogy for a Wide Receiver"
  • 1971: TV-Film: Duell (Duel)
  • 1972: TV-Film: Das Haus des Bösen (Something Evil)
  • 1973: TV-Film: (Savage / Watch Dog / The Savage File)
  • 1974: Sugarland Express (The Sugarland Express)
  • 1975: Der weiße Hai
  • 1977: Unheimliche Begegnung der dritten Art (Close Encounters Of The Third Kind)
  • 1977: Unheimliche Begegnung der dritten Art - Die neue Version (Close Encounters Of The Third Kind - The Special Edition)
  • 1979-12-14: 1941 - Wo bitte geht's nach Hollywood?
  • 1981: Jäger des verlorenen Schatzes
  • 1982: E. T. - Der Außerirdische
  • 1983: Unheimliche Schattenlichter (Twilight Zone - The Movie); Episode 2
  • 1984: Indiana Jones und der Tempel des Todes
  • 1985: TV-Serie: Unglaubliche Geschichten (Amazing Storys); Episoden "Ghost Train", "The Mission"
  • 18. Dezember 1985: Die Farbe Lila
  • 1987: Das Reich der Sonne (Empire Of The Sun) (Regisseur)
  • 1989: Indiana Jones und der letzte Kreuzzug
  • 1989: Always - Der Feuerengel von Montana (Always) (Regisseur)
  • 1990: Video: (The Visionary; Episode "Par for the Course")
  • 1991: Hook (Hook) (Regisseur)
  • 1992: Video: (Amazing Stories: Book One; Episode "The Mission")
  • 1993: Schindlers Liste
  • 11. Juni 1993: Jurassic Park
  • 1994: Die Familie Feuerstein (The Flintstones) (Produzent)
  • 1996: Video: (Steven Spielberg's Director's Chair)
  • 1997: Vergessene Welt: Jurassic Park
  • 1998: Amistad
  • 24. Juli 1998: Der Soldat James Ryan
  • 1999: (The Unfinished Journey)
  • 29. Juni 2001: A. I. - Künstliche Intelligenz
  • 21. Juni 2002: Minority Report
  • 25. Dezember 2002: Catch Me If You Can
  • 18. Juni 2004: Terminal
  • 29. Juni 2005: Krieg der Welten
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