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Im Interview berichtet der in den USA lebende Til Schweiger über seinen Rennfahrerfilm Driven, mit dem er sich den internationalen Durchbruch erhofft.
Til Schweiger: Ich empfinde das nicht als Druck. Witzigerweise schreibt die deutsche Presse mehr über Blümchen und Verona Feldbusch als über mich. Frage: Bei Ihren ersten Filmen "Judas Kiss" (in Deutschland nur auf DVD erschienen) und The Replacement Killers war die Resonanz verhalten. Til Schweiger: Was erwarten die Leute? Dass Til Schweiger nach USA geht - und Tom Cruise und Brad Pitt danken ab? Frage: Über die Hauptrolle in Driven müssen Sie sich sehr gefreut haben. Til Schweiger: Die Dreharbeiten haben viel Spaß gemacht und waren besonders anstrengend. Dreieinhalb Monate lang - solange habe ich noch nie an einem Film gearbeitet. Frage: Hilft Ihnen Michael Schumachers Ruhm, um bei den US-Amerikanern bekannt zu werden? Til Schweiger: Leider nein, denn Michael Schumacher ist in den USA unbekannt. Allerdings ist Sylvester Stallone, der das Drehbuch zu Driven geschrieben hat, Formel 1-Fan. Daher kam er auf die Idee, mich zu besetzen. In Europa wird es mir helfen, dass Michael Schumacher Weltmeister ist. Frage: Wie wirkt sich das Pendeln zwischen Los Angeles und Deutschland auf Sie und Ihre Familie aus? Til Schweiger: Momentan habe ich eigentlich keinen Lebensmittelpunkt. Der ist aber immer dort, wo meine Familie lebt, derzeit also in Malibu, Kalifornien. Frage: Was vermissen Sie in den USA am meisten? Til Schweiger: Manchmal bekomme ich Sehnsucht nach Vollkornbrot und dem deutschen Wald. Frage: In Der große Bagarozy haben Sie eine diabolische Anziehungskraft auf Frauen. Ist das privat auch so? Til Schweiger: Privat hing mir dieses Image noch nie an. Bevor ich als Schauspieler bekannt wurde, kam niemand auf die Idee, mich als sexy Verführer zu bezeichnen. |
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