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Die Australierin beeindruckte Hollywood mit ihrem Porträt der hoffnungslosen, verzweifelten Muriel Heslop in P.J. Hogans Muriels Hochzeit.
Einige der besten Kritiken ihrer Karriere erhielt Toni Collette für ihre Rolle der Sandy in Japanese Story: Sie spielt eine Geologin, deren Lebenseinstellungen sich ändern, als sie mit einem japanischen Geschäftsmann ins australische Outback aufbricht. Sie wurde sowohl mit einem Australischen Academy Award als auch 2003 mit dem AFI Award als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Insgesamt erhielt der Film 23 Preise, in Australien wurde Japanese Story mit einer Trilogie der wichtigsten Preise geehrt, bei den IF Awards, den FCCA Awards und AFI Awards. 2004 spielte Collette in der Universal Komödie Connie & Carla mit Nia Vardalos. Der Film erzählt von der Flucht zweier Freundinnen von Chicago nach Los Angeles, nach einer Begegnung mit dem Mob, und ihrem perfekten Undercover-Versteck: Als Drag Queens im Kabarett Circuit. Ebenfalls im letzten Jahr drehte Collette mit Alec Baldwin, Matthew Broderick und Calista Flockhart den Touchstone Film The Last Shot. Zu ihren weiteren Rollen zählen Spurwechsel mit Ben Affleck und Samuel L. Jackson und Dirty Deeds – Dreckige Geschäfte, ein Indie-Film angesiedelt in den 60er Jahren in Australien. Mit Hugh Grant stand sie in dem Boxoffice-Hit About a Boy oder: Der Tag der toten Ente und mit Nicole Kidman, Meryl Streep und Julianne Moore in dem Kritikererfolg The Hours - Von Ewigkeit zu Ewigkeit vor der Kamera. 2000 war Collette im Remake von Shaft - Noch Fragen? an der Seite von Samuel L. Jackson, Vanessa L. Williams und Busta Rhymes zu sehen – ein Boxoffice Erfolg von John Singleton. Eine Oscar-Nominierung brachte der australischen Künstlerin ihr Part in M. Night Shyamalans psychologischem Drama The Sixth Sense ein. Sie spielte eine Mutter aus Süd-Philadelphia, die mit den körperlichen und emotionalen Strapazen fertig werden muss, die die paranormalen Kräfte ihres kleinen Sohnes mit sich bringen. 1998 spielte sie in dem Indie-Film The Boys unter der Regie ihres Landsmanns Rowan Woods nach Gordon Grahams gleichnamigen Stück. The Boys lief im Wettbewerb der Berlinale 1998. Im gleichen Jahr war sie die Frau eines fiktionalen Glam Rock Stars in dem von der Kritik hoch gelobten Velvet Goldmine und gab eine unvergessene Darstellung in der Adaption von Jane Austens Emma, zusammen mit Gwyneth Paltrow und Ewan McGregor. Geboren und aufgewachsen in Australien, besuchte Collette das renommierte National Institute of Dramatic Art (NIDA). Im Jahr 2000 stand sie auf der Bühne des Broadway in dem gefeierten Revival von “The Wild Party” mit Mandy Patinkin und Eartha Kitt. In der Rolle der Queenie konnte sie ihre ungewöhnliche Begabung sowohl als Schauspielerin als auch als Sängerin unter Beweis stellen. Auf der Bühne stand sie außerdem im Velvet Street Theater und der Sydney Theater Company. Zu Collettes weiteren Credits zählen der TV-Film Dinner with Friends, The Magic Pudding, Hotel Splendide, Die James Gang, Clockwatchers, Der Zufallslover, Lilian's Story und Mark Joffes Made in Spotswood – Die Fabrik der schrägen Vögel sowie Cosi. Collette lebt in Australien. Interviews
Oscars
Filmografie
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