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Das
Boot und Männer legten den Grundstein für
eine erfolgreiche und beständige Karriere, wie sie im
deutschen Film selten ist: Uwe Ochsenknecht ist seit 20 Jahren
einer der populärsten Schauspieler Deutschlands. Uwe
Ochsenknecht ist sowohl im komödiantischen als auch im
Action-Genre und im Charakterfach gefragt.
Im Anschluss an den mit Erfolg absolvierten Besuch der 'Westfälischen Schauspielschule Bochum' folgten erste Engagements am 'Nationaltheater Mannheim' (Edward III.) und unter Jürgen Flimms Regie am 'Schauspielhaus Bochum' in Der Untertan. 1977 spielte er seine erste TV-Rolle und 1978 den ersten kleinen Part in einem Hollywood-Film. Und weil es keine Garantie fürs Gelingen, für Meisterschaft, für Triumph gibt, lässt Uwe Ochsenknecht in seiner Kreativität und Vielseitigkeit nicht locker. Er spielt Theater in Wuppertal, Bochum, München, drehte Tatort und kritische Filme unter Regisseuren wie Erwin Keusch und Rainer Wolffhart. Er bekam dafür 1985 den Darstellerpreis des Verbandes der Film- und Fernsehregisseure. Mit dem Bootsmann Lamprecht im Welterfolg Das Boot von Wolfgang Petersen, 1981 für sechs Oscars nominiert, begann eine steile Karriere, die bereits vier Jahre später einen weiteren Höhepunkt fand: für seine Rolle in Doris Dörries Film Männer erhielt er den 'Bundesfilmpreis in Gold'. In zahlreichen TV-Filmen und TV-Serien hatte er stets sehenswerte Auftritte. Aber auch auf der Bühne konnte er Erfolge verbuchen, so sorgte sein Auftritt neben Jacques Breuer und Thomas Schücke in Gabriel Baryllis Butterbrot 1987 in München für ein wochenlang ausverkauftes Teamtheater. Im Kino war Uwe Ochsenknecht seitdem mehrfach in Doris Dörries Filmen zu sehen, in der Komödie Geld und in Bin ich schön?. In Helmut Dietls Komödie Schtonk! begeisterte er neben Götz George als Fälscher Fritz Knobel der Hitler-Tagebücher. Für Peter Timm war er 1993 Ein Mann für jede Tonart. 1997 spielte er in Sherry Hormans Widows und wurde für seine Rolle in Paul Harathers Weihnachtsfieber erneut für den Bundesfilmpreis nominiert. Für seine Rolle in Doris Dörries Streifen Erleuchtung garantiert erhielt er im Januar 2000 den 'Bayerischen Filmpreis' als Bester Darsteller. Mit dem äußerst entspannten Schrottplatz-Besitzer Udo Tiburski, einem maulfaulen Opportunisten, der nie seinen persönlichen Vorteil aus den Augen lässt, setzt er in Der tote Taucher im Wald einen schräg skurrilen Akzent. Mit seinen Söhnen Jimi Ochsenknecht und Wilson Ochsenknecht spielte er in den beiden Kinder-Erfolgsgeschichten von Joachim Masannek, Die wilden Kerle und der Fortsetzung Die wilden Kerle 2 mit. Als Papst Leo war er außerdem in Eric Tills Luther (2003) zu sehen. Zu seinen zahlreichen Fernsehrollen zählen u. a. Engelchen flieg (2004), Harte Brötchen (2002), die internationalen Mini-Serien Die Kreuzritter (2001) und Dune - Der Wüstenplanet, 2001). Er war Hajo Kroll in Die Straßen von Berlin, spielte in Vera Brühne unter der Regie von Hark Bohm ebenso wie in Hermine Huntgeburths Und alles wegen Mama (1998). Obwohl er zu den meistbeschäftigten deutschen Schauspielern gehört, widmet er sich seit Anfang der 90er Jahre mit Begeisterung und großen Erfolg seiner zweiten Leidenschaft, dem rockig-bluesigen Gesang. Aus dieser Zeit stammt auch die Verbindung zu Der tote Taucher im Wald-Regisseur Rosenmüller, der damals seinen Videoclip inszeniert hat. Auf das erste Album Ochsenknecht (1992) folgte kurze Zeit später Blue Water (1994), das dritte Album O-Ton wurde noch im Jahr 1997 veröffentlicht. Vier Jahre später erschien sein Album Singer (2001). Er tourt seit mehreren Jahren immer mal wieder spontan mit seiner hervorragenden Band durch die Lande. Filmografie Discografie
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