* 1. Oktober 1920 in New York, USA, als Walter Matuschanskavasky
• † 1. Juli 2000 in Santa Monica, Kalifornien, USA
• Schauspieler, Regisseur
• Biographie
• Oscars
• Filmographie
•
Biographie
Über vierzig Jahre gehörte Walter Matthau zu den beliebtesten Schauspielern. Neben seinem Starstatus hat ihm das auch etliche Preise eingebracht. Seine Filmographie umfasste bereits über 50 Produktionen, und dennoch spielte er fleißig weiter Hauptrollen, wie Dennis, I. Q. - Liebe ist relativ und Ein verrücktes Paar - Alt verkracht und frisch verliebt belegen.
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Der als Walter Matuschanskavasky 1920 in New York geborene Matthau erlernte das Schauspielhandwerk im Dramatic Workshop of the New School in New York City. 1948 gab er sein Broadway-Debüt in Anne of the Thousand Days. Viele Rollen folgten, darunter in Season of the Sun (das von Der dritte Frühling-Partner Burgess Meredith inszeniert wurde), The Burning Glass und In Any Language.
Für die beiden letztgenannten wurde Matthau jeweils mit dem Drama Critics Award ausgezeichnet. Seinen ersten Tony Award bekam er 1962 als Bester Nebendarsteller für das Broadwaystück A Shot in the Dark. Der zweite Tony Award folgte für Neil SimonsThe Odd Couple, diesmal gewann er als Bester Hauptdarsteller.
Sein Filmdebüt gab er als Bösewicht in dem von Burt Lancaster inszenierten Der Mann aus Kentucky. Ähnliche Nebenrollen folgten in Zwischen zwei Feuern, Ein Gesicht in der Menge, Drei Schritte vor der Hölle, Der weiße Teufel von Arkansas, King Creole - Mein Leben ist der Rhythmus (übrigens neben Elvis Presley!) und Fremde, wenn wir uns begegnen. Den Streifen Gangster Story hat er 1959 auch selbst inszeniert. Es folgten Einsam sind die Tapferen, Angriffsziel Moskau, Goodbye Charlie und Die 27. Etage.
Seine erste Teamarbeit mit Jack Lemmon in Billy Wilders scharfzüngiger Komödie Der Glückspilz brachte Matthau 1966 den Oscar als Bester Nebendarsteller ein. Dadurch war er auch in Hollywood als Star etabliert. Es folgten Leitfaden für Seitensprünge, die Filmversion seines Broadway-Erfolgs Ein seltsames Paar, Die Kaktusblüte, Hello, Dolly!, Keiner killt so schlecht wie ich, Hotelgeflüster, Opa kann's nicht lassen (der ihm auch eine Oscar-Nominierung einbrachte),Peter und Tillie und Extrablatt.
Für Die Sunny Boys wurde er zum dritten mal für den Oscar nominiert. Anschließend spielte er in Die Bären sind los, Hausbesuche, Das verrückte California-Hotel, Hopscotch - Der Aussteiger (auch als Bluff Poker bekannt), Ein Montag im Oktober, Buddy Buddy, Eigentlich wollte ich zum Film, Die Überlebenskünstler und John F. Kennedy - Tatort Dallas. Danach arbeitete er an der Verfilmung des Theaterstücks I'm Not Rappaport.
Sein Sohn Charles Matthau wurde Regisseur (Hilfe, ich bin ein Außerirdischer - Ausgeflippte Zeiten auf der Erde) und hat seinen Vater in Mrs. Lamberts letzte Reise und Die Grasharfe inszeniert.
Walter Matthau starb am 1. Juli 2000 an einem Herzinfarkt in Santa Monica, Kalifornien. Es heißt, dass er bis zum Schluss gut gelaunt blieb und seine üblichen Scherze riss.
Mary Goodhead, die Krankenschwester, die ihn bis zu seinem Tod betreute, erzählte: "An einem Freitag Nachmittag hatte er Atemprobleme und klagte über Kopfschmerzen. Ich bot ihm eine Zigarette an, aber er sagte 'Wollen Sie mich umbringen?'. Er riss immer solche Witzchen."
Walter Matthau wurde in einem schlichten Grab auf dem Pierce Brothers Westwood Memorial Park in Los Angeles, Kalifornien beigesetzt.