Deutsches Kino im Herbst 2014: Highlights zwischen Mainstream & Independent

Geschrieben von Katharina | 24 Oktober, 2014  |  Keine Kommentare

Das Kinojahr neigt sich dem Ende zu, doch einige Film-Leckerbissen erwarten den geneigten Kinobesucher noch in diesem Herbst. Besonders an deutschen Filmen kann man sich im Oktober und November kaum sattsehen. Sie sind mal laut, mal leise, mal lustig und mal traurig und bewegen sich gekonnt zwischen Independent-Kino und Mainstream-Verfilmungen.

Elyas M'Barek

Elyas M’Barek (Bild: Manfred Werner / Tsui – Wikipedia unter CC BY-SA 3.0)

Who Am I – Kein System ist sicher

Dieser deutsche Thriller startete bereits Ende September in deutschen Kinos und läuft immer noch mit großem Erfolg. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der schüchterne Benjamin (Tom Schilling), der unter schweren Identitätskrisen leidet und sich in die virtuelle Welt flüchtet. Als der talentierte Hacker den charismatischen Max (Elyas M’Barek) kennenlernt, wird er Teil einer Hackergruppe, auf die auch bald Europol und das BKA aufmerksam werden.
Ein aktuelles Thema, ein talentierter Regisseur und bekannte deutsche Schauspieler, die in einem intelligenten Film brillieren.

Auf das Leben

Dieser Film thematisiert die Freundschaft zwischen einer älteren Cabaret-Sängerin und einem jungen Mann, dem düstere Zukunftsaussichten winken. Die beiden lernen sich kennen, als die alternde Ruth (Hannelore Elsner) ihre Wohnung gegen ihren Willen verlassen muss, um in ein Seniorenheim zu ziehen. Dort angekommen will sie sich das Leben nehmen, aber wird vom Möbelpacker Jonas (Max Riemelt) gerettet. Zwischen den beiden entwickelt sich eine zarte Freundschaft, in der sich beide auf ungewöhnliche Weise dazu ermutigen, den Problemen des Lebens die Stirn zu bieten. Ein dramatischer, aber trotzdem sehr humorvoller Film, der am 27.11. in den deutschen Kinos startet. Regie führte Uwe Janson.

Kategorien : Kinovorschau

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