|
Interview mit Anne-Sophie Briest "Ich würde jetzt gern mal was anderes spielen, nicht immer nur die 15- bis 18-jährigen." |
|
Frage: Ihr Sohn
ist jetzt sieben Monate alt. Wie liefen die Dreharbeiten?
Anne-Sophie Briest: Alles in allem war es natürlich mit der Doppelbelastung sehr anstrengend. Wir haben teilweise 14 Stunden am Tag gedreht. Ich bin manchmal um sieben Uhr Morgens abgeholt worden und Nachts um Eins nach Hause gekommen. Aber ich hatte eine engagierte Kinderfrau, die Haushälterin von Angelika Milster.
Anne-Sophie Briest: Es hat mir gut gefallen, dass ich viele verschiedene Facetten spielen konnte. In "Natalie III" ist wirklich alles drin, Liebe, Action etc. Ich glaube, der Film ist wirklich sehr gut. Aber die Rolle an sich ist für mich jetzt keine Herausforderung mehr. Frage: Wie hat sich die Figur weiter entwickelt? Anne-Sophie Briest: Natalie ist jetzt halt 18. Sie ist im dritten Teil eher tough. Manchmal wirkt sie fast schon wie eine Art Ikone. Frage: Wie war die Zusammenarbeit mit der Regisseurin Dagmar Damek? Anne-Sophie Briest: Ich arbeite eigentlich lieber mit Männern. Zu Anfang war es nicht ganz einfach. Sie hat einen Regiestil, den ich noch nicht kannte. Sie hatte alles im Kopf vorgedacht, jede Handbewegung. Was wirklich toll an ihr ist: Sie bringt viel Dynamik in die Szenen. Frage: An welchem Projekt arbeiten Sie derzeit? Anne-Sophie Briest: Erstmal fahre ich nach Mexiko und mache dort Fotos für dpa. Danach? Keine Ahnung. Meine Agentur und ich haben unterschiedliche Vorstellungen von meinen Rollen. Frage: Was würden Sie denn gern zukünftig machen? Anne-Sophie Briest: Ich würde jetzt gern mal was anderes spielen, nicht immer nur die 15- bis 18-jährigen. Ich habe ja auch schon früher andere Sachen gemacht. "Tatort", "Polizeiruf" etc. Ich wünsche mir, dass da mal angeknüpft wird. Die Frau von Til Schweiger hat mir geraten, ich solle mir die Haare abschneiden. Sie meint, dass ich einfach sehr jung aussehe. Frage: Wenn Sie sich eine Rolle aussuchen könnten: Wie würde die aussehen? Anne-Sophie Briest: Der weibliche Part in einem ausgetüftelten, spannenden Thriller. Ein Bankraub oder so, aber ganz cool gemacht. Oder eine Mutterrolle - ich bin ja schließlich Mutter. Frage: Wenn Sie Natalie einen Tipp für ihr Leben geben müssten, wie würde der lauten? Anne-Sophie Briest: Ich würde ihr raten, sich den Rechtsanwalt zu angeln. Natalie IV: Sie kommt mit Alexander Strobele zusammen, und die beiden werden das Anwalts-Team Deutschlands. Daraus folgt dann eine Serie. |
|
|




