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Interview mit Barbara Schöneberger und Kena Amoa "Beim 'Boyscamp' mache ich sofort mit!" |
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Frage: Wie
sieht die Rollenverteilung zwischen Euch beiden aus?
Barbara Schöneberger: Ich moderiere die Sendung aus dem Studio in Hamburg. Dort empfange ich zu Beginn von "Girlscamp" die Mädels, stelle sie vor und schicke sie dann mit Kena los ins Camp. Der jeweilige 'Boy Of The Week' kommt ebenfalls zu mir, genauso wie die Familie, Verwandte und Freunde der "Girlscamp"-Bewohnerinnen.
Barbara Schöneberger: Kena darf aber nicht ins Haus. Kena Amoa: Genau. Und das ist nicht leicht für mich. Frage: Würdest Du Dich privat fürs "Girlscamp" bewerben, Barbara? Barbara Schöneberger: Ich finde es besonders spannend, dass nur Frauen im Haus sind, weitaus spannender als Frauen und Männer zusammen. Gerade die psychologischen Spielchen zwischen den Mädels würden mich reizen. Sieben Wochen können allerdings sehr lang werden. Aber zweihunderttausend Mark ... ist auch sehr viel Geld - ja, ich würde es vielleicht machen. Frage: Was glaubt Ihr denn, was zwischen den zehn Frauen abgehen wird? Kena Amoa: Es geht um viel Geld, um Liebe und Sympathie - da sind Eifersucht, Intrigen, Koalitionen und Stress vorprogrammiert - aber auch sehr viel Spaß. Als Mann finde ich es besonders interessant zu sehen, wie Frauen so drauf sind, wenn sie unter sich sind. Und ich hoffe, dass wir immer richtig gutes Wetter haben, damit es am Pool viel zu sehen gibt. Barbara Schöneberger: Ich hoffe, es kommen tolle Jungs ins Camp. Der 'Boy Of The Week' sollte jedesmal ein absoluter Knaller sein, so dass es den Mädels richtig schwer fällt, im Haus zu bleiben und sich gegen den Love-Urlaub mit ihm zu entscheiden. Frage: Was heißt für Dich "Knaller"? Barbara Schöneberger: Keiner, der nur darauf spekuliert, auch nackig am Pool rumzulaufen, sondern ein Mann mit Klasse und Witz. Kena Amoa: Mal hören, was die Mädels da so über die Baggerei der Jungs reden, was gut ankommt, was schlecht ankommt. Vielleicht gibt's da noch ein paar unverhoffte Tipps. Frage: Würdest Du bei einer "Boyscamp"-Version mitmachen, Kena? Kena Amoa: Ich könnte mir keine bessere Rolle vorstellen als die des "Girlscamp"-Berichterstatters, sorry. Das ist noch besser, als selbst in einem "Boyscamp" zu sein. Barbara Schöneberger: Ich mache beim "Boyscamp" sofort mit. Frage: Mit welchen Menschen würdet Ihr im Camp auf keinen Fall klarkommen? Kena Amoa: Mich regen Leute auf, die sich immer in einem perfekten Licht darstellen. Das finde ich unehrlich und langweilig. Leute, die ihre pure Lebenserfahrung preisgeben, sind mir hundertmal lieber als diese Superhelden und Megahechte. Barbara Schöneberger: Ich kann Menschen nicht verstehen, die es von Anfang an auf Konfrontation anlegen, launische Typen, die morgens aufstehen, scheiße drauf sind und die anderen daran teilhaben lassen. Kena Amoa: Ich kann manchmal sehr launisch sein. Barbara Schöneberger: Naja, aber Du bist ja zum Glück weit weg. Frage: Die Frauen dürfen den Bungalow miteinrichten. Was müsste unbedingt im Haus sein, damit Ihr Euch dort wohl fühlt? Barbara Schöneberger: Essen! Bitte, der Kühlschrank immer voller kulinarischer Köstlichkeiten. Auch ein Swimmingpool ist der Stimmung nicht abträglich. Des Weiteren würde ich mir eine gemütliche Sitzgarnitur wünschen, in die man sich lümmeln kann. Und es gibt Frauenliteratur, hast Du davon gehört, Kena? Kena Amoa: Das habe gleich wieder verdrängt. Den Kühlschrank finde ich auch ganz weit vorne. Und Pflanzen: In der Villa, um die Villa, aber ich glaube, das wird kein Problem sein. Und natürlich eine Musikanlage, damit die Mädels mal ein bisschen Party machen können. Frage: Wie stellt Ihr Euch so eine Tagesgestaltung im Luxus-Bungalow vor? Kena Amoa: Morgens aufstehen, duschen, frühstücken, dann zum Pool gehen, dort was essen, dann nochmal reingehen, langsam Essen machen, Nachtisch, dann wieder zum Pool gehen, dort wieder ein bisschen was essen, dann gibts Eis, dann macht man sich Drinks, danach trifft man sich zum Abendessen, später setzt man sich mit ein paar Snacks nochmal an den Pool, dann geht man duschen und isst nochmal vor dem Schlafengehen ... Barbara Schöneberger: Und dann kommt endlich der Mann, der 'Boy Of The Week'! Frage: Seid Ihr Gruppenmenschen oder braucht Ihr privat nicht so viele Leute um Euch herum? Kena Amoa: Ich bin kaum fünf Minuten zu Hause und fange schon an zu telefonieren. Ich finde es furchtbar, alleine auszugehen oder in Urlaub zu fahren. Ich bin ein absoluter Gruppenmensch. Barbara Schöneberger: Es gibt kaum Schöneres, als alle Freunde am Abend einzuladen und mit ihnen zusammen zu sein. Wenn ich abends nach Hause komme, dann bin ich am liebsten aber erstmal mit meinem Freund allein - zu zweit allein sozusagen. Frage: Das führt mich zu dem Thema "Baggerboxen", die in ganz Deutschland aufgestellt werden. Dort kann sich jeder Mann per Videobotschaft und mit Baggersprüchen für den "Boy Of The Week" bewerben. Welche Baggersprüche möchtet Ihr nie hören, welche könnt Ihr weiterempfehlen? Barbara Schöneberger: Mir ist es lieber, wenn ich weiß, woran ich bin, als wenn jemand ankommt: 'Du, ich finde echt, Du hast so ein total sommerliches Lachen.' Das ist lächerlich. Man sollte sagen, was man will und dann kann man sagen, ja oder nein. Der richtige Mann kann sowieso nahezu alles sagen, der falsche kann die tollste Geschichte erfinden und es funktioniert nicht. Kena Amoa: Man sollte sich nie anders darstellen als man rüberkommt. Am schlimmsten ist ein offensichtlicher Langweiler, der sagt: 'Ich bin vor allem spontan'. Aber Jungs, ich finde, Ihr solltet auf jeden Fall diese Boxen nutzen. Eine bessere Gelegenheit, solche wunderbaren Frauen abzuschleppen, gibt es doch gar nicht. Frage: Im Haus hängen überall Kameras. In welchen Situationen würdet Ihr Euch nicht beobachten lassen wollen? Barbara Schöneberger: Im Bad, auf dem Klo allgemein. Und beim gelegentlichen In-der-Nase- bohren. Aber ich glaube, man gewöhnt sich auch relativ schnell dran. Kena Amoa: Ich hasse es, wenn man mir beim Essen zuschaut. Beim Sex wäre für mich kein Problem. |
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