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Interview mit Cher "Den passenden Mann kann man eben nicht einfach im Katalog bestellen." |
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Frage: Cher,
Sie haben schon ein halbes Jahrhundert hinter sich. Sehen Sie sich
in 20 Jahren auch noch im Showbiz
Cher: Ich warte schon lange darauf, mich anders zu fühlen als früher ? einfach alt zu sein. An meinem 40. Geburtstag habe ich ernsthaft in mich hinein gehorcht, aber es war alles wie immer.
Frage: Nach Ihrer zweiten Scheidung 1978 haben Sie keinem Mann mehr das Ja-Wort gegeben. Fühlen Sie sich nie einsam? Cher: Ja, das schon, aber den passenden Mann kann man eben nicht einfach im Katalog bestellen. Der Richtige, für den Rest meines Lebens, ist mir einfach noch nicht über den Weg gelaufen. Klar wäre es schön, jemanden zu haben, bei dem ich mich geborgen fühle, aber ich will nicht mit dem Falschen zusammenleben und mir selbst etwas vormachen müssen, nur damit es nach außen so aussieht als würde ich die perfekte Beziehung führen. Frage: In Tee mit Mussolini sind Sie eine begeisterte Kunstliebhaberin. Gilt das auch für Sie privat? Cher: Ich sammle selbst Kunst, aber diese spezielle Epoche finde ich grässlich. Ich mag klassische Kunst und Gemälde aus dem Mittelalter. Wir haben in dieser wunderschönen Villa gedreht, ich war total begeistert. Aber als sie dann diese fürchterlichen Bilder hinein gehängt haben, musste ich mich wirklich dazu zwingen, vor laufender Kamera lächelnd im Raum zu stehen und die Bilder zu bewundern. |
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