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Interview mit Christian Tramitz "Ich schreibe leider nur gegen Gage alternative Enden." |
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Frage: Welche
großen Film-Detektive sehen Sie als Vorbilder für Much
Longer?
Christian Tramitz: Humphrey Bogart und Erik Ode.
Christian Tramitz: Much Longer hat sich in eine kriminalistische Scheinwelt zurückgezogen, in der er von der Vorstellung beherrscht wird, irgendwann als eleganter Tanzdetektiv die Welt zu retten. Frage: Was hat Much, was Even Longer nicht hat? Christian Tramitz: Einen gut sitzenden Anzug, eine Bügelfalte und eine abgebrochene Lambada Tanz-Ausbildung. Frage: Wie würden Sie das Verhältnis der Brüder beschreiben? Christian Tramitz: So mittel! Frage: Much hat alles, was ein Held braucht: Die Attraktivität und Coolness eines James Bond und das Rhythmusgefühl des späten John Travolta. Trotzdem ist er am Schluss nicht der strahlende Held des Films. Welches Ende hätten Sie für ihn geschrieben? Christian Tramitz: Ich schreibe leider nur gegen Gage alternative Enden! Frage: Was sind Ihre ersten Erinnerungen an die alten Edgar Wallace-Filme? Christian Tramitz: Laute, schlechte Jazz-Musik und Todesangst. Frage: Wie sehen Sie sie heute? Als Meilenstein oder Irrweg der Filmgeschichte? Oder einfach nur als ein charmant-nostalgisches Stück deutscher Nachkriegskultur? Christian Tramitz: Als Denkanstoß für kommende Generationen doch mal wieder einen schwarz-weiß Film zu drehen. Autor, Redaktion und Verlag sind nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich. |
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