Interview mit Garfield
"Denkt immer dran, Kids: Bleibt so, wie ihr seid!"
Frage: Garfield, beschreib dich selbst in drei Worten.

Garfield: Umgeben von Idioten!

Frage: Was ist das Coolste daran, ein Kater zu sein?

Garfield: Naja ? also ich bin gerade erst aufgestanden, Jon macht mir mein zweites Frühstück fertig und die Glotze läuft ... wie war noch mal die Frage?!

Frage: Zu welcher Katzenrasse gehörst du eigentlich?

Garfield: Ich bin ein Orange-Amerikaner.

Frage: Bekannt geworden bist du ja als Zeichentrick-Kater. Jetzt bist du ein echter Filmstar ? was ist das Beste daran?

Garfield: Auf jeden Fall das Essen vom Catering ? der Name sagt?s ja schon: CATering! Für Hollywood bin ich eh ein echtes Multitalent ? ich kann singen, tanzen, essen ? und zwar alles gleichzeitig! Und nur so nebenbei: ich mache meine Stunts alle selber!

Frage: Wo gefällst du dir selbst am besten: im Zeichentrick oder in Kinofilmen?

Garfield: Ich gefalle mir immer ? Hauptsache, ich kann meinen durchtrainierten Körper bewundern. In Filmen, im Fernsehen, in Comics, auf Plakaten, in Spiegeln, Edelstahl, Sonnenbrillen, verchromten Stoßstangen, Pfützen, CDs, Fotos? hatte ich schon Spiegel erwähnt?

Frage: In deinem neuen Film reist du nach England. Warum gerade dahin?

Garfield: Wegen dem Wetter.

Frage: Was ist das Gemeinste, das du Jon je angetan hast?

Garfield: Also, ich bin nicht ? und ich meine wirklich ÜBERHAUPT NICHT GEMEIN zu Jon! Im Gegenteil ? ich will doch nur sein Bestes! Irgendjemand muss ihn doch daran erinnern, dass er ein hoffnungsloser Loser ist, sonst könnte er sich noch selbst überschätzen! Naja ? manchmal stecke ich gerne seine Unterhosen in die Mikrowelle.

Frage: Wieso magst du eigentlich keine Montage?

Garfield: Da gibt?s kein gutes Frühstücksfernsehen.

Frage: Was nervt dich am meisten an Odie?

Garfield: Seine Gegenwart in meinem ansonsten perfekten Katzen-Universum.

Frage: Meine Eltern wollen, dass ich am Wochenende meine Tante besuche, aber ich würde lieber zuhause bleiben und schlafen. Was rätst du mir?

Garfield: Ich würde ein oder zwei große Haarbälle hochwürgen und mich zusammenkugeln. Wenn das nicht klappt, geh' halt zu deiner Tante? Diese gute Tat kannst du dann als Druckmittel benutzen, um mehr Lasagne zu bekommen!

Frage: Äh, vielen Dank für das Gespräch.

Garfield: Das hat Spaß gemacht. Dir wahrscheinlich mehr, als mir! Ich muss jetzt echt gehen und meinen Verleger feuern. Denkt immer dran, Kids: Bleibt so, wie ihr seid ... Wenn ihr lang genug wartet, bekommt ihr alles, was ihr wollt.

Garfield. Foto: 20th Century Fox

Im Jahr 2004 avancierte Garfield, der wohl populärste Comicstrip-Charakter der Welt, zum Filmstar. Die aufwändige, computergenerierte Verfilmung seines Lebens, die auf Cartoonstrips beruht, ist weltweit in 2.600 Zeitungen erscheinen und amüsiert täglich 260 Millionen Leser.

Der Film avancierte zum Blockbuster und war auch auf DVD sehr erfolgreich. Garfield hatte endlich eine Geschichte, die seinem immensen Ego entsprach ? ein Ego, das fast die Leinwand sprengt.

Im Sommer 2006 folgte deshalb mit Garfield 2 der zweite Streich!

Filmplakat

Trailer ohne Ton:
© 20th Century Fox


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Quelle: 20th Century Fox © 1994 - 2011 Dirk Jasper • Diese Seite drucken: Seite drucken