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Interview mit Uli Stein "Das richtige Leben fängt erst nach dem Fußball an." |
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Frage: Was soll
die "Arbeitsgemeinschaft Leistungssportler" bewirken?
Uli Stein: Wir beabsichtigen, Sportler und mögliche Arbeitgeber aus der Wirtschaft zusammenzuführen, um den Athleten den Schritt aus dem Sport in den Alltag zu erleichtern.
Uli Stein: Beispiele aus der Vergangenheit haben gezeigt, dass viele Fußballspieler, aber auch andere Profisportler, nach dem Ende ihrer Karriere den Anschluss verloren haben bzw. gar nicht erst geschafft haben. Mit der AG wollen wir das frühzeitig in die richtigen Bahnen lenken. Frage: Wie definieren Sie Ihre Rolle bei dem Projekt? Uli Stein: Ich will lediglich den Weg ebnen und Kontakte herstellen. Ich mache das ja nicht, um Geld dabei zu verdienen, sondern weil ich weiß, wie schwer es ist, woanders Fuß zu fassen, wenn du erst einmal weg bist. Dann kommt manchmal noch eine gewisse Sorglosigkeit im Umgang mit Geld dazu, falsche Berater, und dann befinden sich viele ehemalige Gutverdiener plötzlich in finanziellen Schwierigkeiten. Dem wollen wir rechtzeitig vorbeugen. Frage: Wie denn? Uli Stein: Als Erstes werden wir am 26. Mai 2004 in Dortmund ein Symposium veranstalten, bei dem sich ehemalige Profisportler und Wirtschaftsvertreter treffen werden. Es wird Referate ehemaliger Sportler, aber auch von Juristen und Bankern geben. Ex-Zehnkämpfer Christian Schenk wird berichten, wie er den Einstieg in seine 'zweite' Karriere geschafft hat. Und es soll viel Zeit für Gespräche sein - ein Podium eben, um die Zeit nach dem Sport besser vorzubereiten. |
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