Der Fahnder
Episoden
Bild: ARD/Michael Böhme

Krimi-Serie der ARD

Seit 1984/85 in allen Werberahmenprogrammen der ARD, ist der "Fahnder" eine der erfolgreichsten Vorabendserien der ARD. Faber als der Fahnder ist einer der ersten Ermittler, dem neben seinem Beruf auch ein Privatleben vergönnt ist (der "Schimanski des Vorabends"). Faber ist ein grüblerischer Typ, unangepasst, der Mensch von neben an, der auch mal die Beherrschung verliert, weil er das Verbrechen nicht ertragen kann. Seine Freundin Susanne ist schlagfertige und emanzipierte Würstchenbuden- chefin. Zwar selbst begeisterte Amateurdetektivin, kracht es aber auch mal zwischen den beiden, wenn Faber eine Verabredung nicht einhalten kann.

Nach 100 Folgen tritt Klaus Wennemann ab, er wird 1994 durch Jörg Schüttauf als neuen Fahnder ersetzt. Nach 151 Folgen schmeißt Jörg Schüttauf das Handtuch, sein Nachfolger ist ab Januar 1998 Michael Lesch.

Tom Wells heißt der neue "Fahnder". Das heißt, so ganz neu ist er nicht; denn an der Seite von Martin Riemann hat er seine Erfahrungen machen können.

Tom Wells ist ein "Fahnder" zum Anfassen, ein Lederjackentyp, der mitten im Leben steht, der nach Feierabend gerne ein Bier in seiner Stammkneipe bei "Tante Rese" trinkt, der seiner Tochter Sophie ein guter Vater sein will, auch oder gerade weil sie nicht bei ihm lebt. Auch die Freundschaft seiner Kollegen im "Aquarium" ist ihm wichtig. Wells liebt seinen Job, auch wenn er manchmal am liebsten aussteigen würde, weil er das Elend nicht ab kann, nicht immer. So wie an dem Tag, als er plötzlich seinem Vater gegenübersteht. Tom beschloss vor langer Zeit, als dieser ihn und die Mutter sitzen ließ, den Kontakt zu ihm abzubrechen. Und jetzt steht er vor ihm: Karl-Heinz Wells, ein Verlierer, ein Alkoholiker, der unehrenhaft aus dem Polizeidienst entlassen. Nun verdient er sein Gnadenbrot als Wachmann in einer Blutbank. Aber Karl-Heinz Wells braucht die Hilfe seines Sohns, denn er steht unter Verdacht, ein Mörder und Erpresser zu sein und Tom Wells musss sich entscheiden. Für oder gegen seinen Vater.

Mit Martin Lindow in der Titelrolle hat "Der Fahnder" das, was diese Serie seit 15 Jahren auszeichnet: Glaubwürdigkeit. Martin Lindow ist frisch, engagiert und emotional. Ein Frauenschwarm, aber kein Womanizer. "Der Fahnder", ein Kumpel, mitfühlend und verständig, aber auch hart und unnachgiebig, wenn's sein musss. "Martin Lindow ist für mich eine sensationelle Entdeckung", erklärt Regisseur Hans Noever, der nach mehreren Jahrzehnten Dreherfahrung weiß, wovon er spricht. Und so hat das "Aquarium" mit Martin Lindow als neuem "Fahnder", mit Dietrich Mattausch als Vaterfigur, Andreas Windhuis als Team-Partner, Sascha Posch als vielversprechendem Nachwuchs und Astrid M. Fünderich als starker Frau allein unter Männern eine neue harmonische Mannschaft.

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