Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert
Episode 1: Der Mächtige

Originaltitel: Encounter At Farpoint, Part 1
Erstausstrahlung USA:
Erstausstrahlung Deutschland:


SzenenfotoSternzeit 41242,6: Die neue Enterprise ist unter dem Kommando von Commander Picard auf dem Weg zur Raumstation "Farpoint Station", um dort weitere Besatzungsmitglieder, so auch den Ersten Offizier William Riker, an Bord zu nehmen.

Auf dem Weg dorthin erscheint Q, ein Wesen in menschlicher Form auf der Brücke. Q, der über außergewöhnliche mentale Kräfte verfügt, erklärt, die Menschheit habe versagt, weil sie sich zu einer unzivilisierten, gewalttätigen Rasse entwickelt habe.

An einem unbekannten Ort inszeniert Q eine Gerichtsverhandlung, um den Menschen nun den Prozeß zu machen. Picard kann Q jedoch davon überzeugen, dass die Menschheit sich inzwischen weiterentwickelt habe und friedfertig geworden sei.

Schließlich entläßt Q Picard und sein Team mit dem Hinweis, irgendwann werde er testen, ob Picards Behauptungen der Realität entsprechen ...


Darsteller: Patrick Stewart (Captain Jean-Luc Picard), Jonathan Frakes (Commander William T. Riker), LeVar Burton (Lieutenant Geordi LaForge), Denise Crosby (Lieutenant Tasha Yar), Michael Dorn (Lieutenant Worf), Gates McFadden (Commander Dr. Beverly Crusher), Marina Sirtis (Lieutenant Commander Counselor Deanna Troi), Brent Spiner (Lieutenant Commander Data), Wil Wheaton (Wesley Crusher), John de Lancie (Q)

Regie: Corey Allen

Stab: • Produzenten: - • Drehbuch: - • Vorlage: - • Musik: - • Kamera: - • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: - • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


Bemerkungen

1. Teil des Pilotfilms zur Science-fiction-Serie, USA 1988. 80 Jahre, nachdem Captain Kirk, Spock, Dr. McCoy und die anderen Besatzungsmitglieder der Enterprise auf der Suche nach unbekannten Welten das Universum durchquert hatten, machte sich eine neue Mannschaft mit einem neuen Schiff auf, fremde Lebensformen zu erforschen und in Galaxien vorzudringen, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Man schreibt inzwischen Sternzeit 41242.6 - und die Zeiten haben sich geändert.

Bereits im Pilotfilm von "Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert" wird die neue Tendenz deutlich: Captain Picard und sein Team bekommen es mit übermächtigen Gegnern zu tun, und die Probleme sind nicht mehr alleine mit Phasern und Photonentorpedos aus der Welt zu schaffen. Diplomatie und Verhandlungsgeschick sind gefragt, um unbeschadet die neuen Weltraum-Abenteuer bestehen zu können. Eine der wichtigsten Entwicklungen ist aber, dass die Erzfeinde der alten Enterprise - die Klingonen - keine Gefahr mehr darstellen: Die Föderation und das Klingonische Imperium haben einen Friedensvertrag geschlossen. Deutlicher Ausdruck des neuen friedlichen Zustandes ist die Tatsache, dass ein Klingone, Lieutenant Worf, in verantwortungsvoller Position auf der Enterprise mitfliegt.

Die Besatzung der neuen Enterprise - allen voran Captain Picard, ein besonnener, reifer Mann mit humanistischer Bildung - hält traditionelle menschliche Werte wie Vertrauen und Freundschaft hoch, Machtstreben und Neid werden als selbstzerstörerisch dargestellt. Auf ihren Missionen wird sie nicht mehr allein von ungestümem Entdeckungsdrang getrieben, sondern ist in der Lage, mit den zum Teil befremdlichen Lebensformen, mit denen sie sich konfrontiert sieht, mitzufühlen und sich in sie hineinzuversetzen. Die Handlungen werden mehr von ethischen und moralischen Gesichtspunkten bestimmt als von waffentechnischen Möglichkeiten.

Zwei Besonderheiten aus dem Pilotfilm: "Pille", DeForest Kelley von der "alten" Enterprise, hat einen kurzen Gastauftritt als 137jähriger Admiral McCoy. Und erstmals ist zu sehen, wie sich Rumpf und Kampfbrücke der Enterprise voneinander trennen. Diese Fähigkeit besaß zwar auch die alte Enterprise, allerdings wurde es nie gezeigt.

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